Archiv für Inge Schlüter

Wieviel Witz ist witzig?

Der diesjährige Karneval hat mich zu diesem „Experiment“ inspiriert. Hört selbst …

„Abgeschminkt“ mit Ilka Bessin über Cindy aus Marzahn sprechen!

Kurz vor der März-Sendung 2019 von XXradio hatte ich die Gelegenheit, mit Ilka Bessin über ihr Buch „Abgeschminkt“ zu sprechen. Dieses Interview kombinierte ich mit meiner Buchbesprechung und dabei rausgekommen ist dieser Beitrag …

Meine aktuelle Kolumne

Alles ist mega

Wenn ich einen Anlass suche, um mich mal wieder über etwas zu erhitzen oder so richtig die Beherrschung zu verlieren, bildungssprachlich ausgedrückt mich also echauffieren möchte, dann schalte ich den Fernseher an.

Ich muss nicht lange zappen, bis eine Sendung mich mit meinen Anspruch in Sachen Kommunikation konfrontiert. Nicht selten, insbesondere in von Werbung unterbrochenen Formaten, in denen es um Bewertung oder Meinung geht – egal wovon, egal wozu – scheint die sprachliche Verständigung sich auf das Wort mega zu reduzieren. Alles ist mega! Kleiner Bildungsauftrag am Rande: Die griechische Vorsilbe mega, von der hier die Rede ist, kann mit dem deutschen Wort groß übersetzt werden. Mega wird zum einen zur Überhöhung anderer Adjektive genutzt, zum Beispiel ist etwas nicht lustig sondern megalustig. Ist es ein Phänomen unserer Zeit, weil wir scheinbar in so vielen Bereichen des Lebens im Überfluss heranwachsen und uns deshalb solch überflüssiger Wörter bedienen? Sind wir bereits immun gegen alles, was sich im Bereich des vermeintlich Normalen abspielt? Müssen wir inzwischen um jeden Preis die Steigerung anwenden, um uns selbst noch zu spüren?

Zum anderen wird mega aber auch als Synonym für andere durchaus schöne Eigenschaftswörter eingesetzt. Zum Beispiel ist eine Liebeserklärung kaum mehr märchenhaft, umwerfend, herzerwärmend oder wunderbar, sie ist mega! Oder für die Schönheit der Natur werden in besagten Fernsehformaten nicht Beschreibungen wie atemberaubend oder hinreißend genutzt, nein, auch sie ist mega. Mega als allumfassendes Ersatzwort, als sprachlich stellvertretende Universalwaffe.

Wenn man ein bisschen wortverliebt ist, so wie ich, dann wird mega als sehr aussageschwach und nichtssagend empfunden. Es ist weder präzise noch klar. Es ist nicht greifbar und kein bisschen sinnlich. Es schaut nicht hin und hört nicht zu. Es soll einer Sache über Gebühr Beachtung schenken und wird ihr gleichzeitig doch nie gerecht.

Deswegen für alle bis hierhin Ausdrucksdezimierten: Entdeckt bitte wieder die Freude am Umgang mit all den im deutschen Sprachgebrauch zur Verfügung stehenden wundervollen Eigenschaftswörtern. Das wäre mega!

Moin Moin, hallo und guten Tag

Schön, dass du jetzt hier bist!

Derzeit hat für mich das Buchprojekt über Zwillinge (ich meine nicht das Sternzeichen!) Priorität. Das erzählende Sachbuch wird neben meinen eigenen zusätzlich mit vielen anderen Erfahrungsberichten gefüllt sein, wozu ich gerne weitere Probanden ermutigen möchte, ihre Geschichte zu erzählen:
– Wie ist es für dich, ein Zwilling zu sein?
– Was ist deine Erfahrung mit einem Zwilling als (Ehe-)Partner?
– Hast du Zwillinge als Geschwister und möchtest über deine ganz eigenen Erfahrungen berichten?

Ich freue mich, wenn es zu einem Kontakt kommt…und dann schauen wir weiter! Selbstredend wird später im Buch alles anonymisiert.

Hier hörst du dazu meinen Radio-Aufruf:

THEMAWECHSEL:

XXradio plant wieder eine Lange-Frauen-Radio-Nacht. Sie wird am 22. Juni von 19.00 bis 24.00 Uhr im Offenen Kanal Lübeck zu hören sein. Mehr dazu, zum diesjährigen Motto und zu unseren Gästen, erfahrt ihr in Kürze.

THEMAWECHSEL:

Mein Nach-Hause-Gehen noch nicht gelesen?

Bestellen bei BoD – klick hier: Das Buch bei BoD bestellen

oder bei Amazon – klick hier: Das Buch bei Amazon bestellen.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören.

Navi: Wohlsortiert – wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört 😉 – findest du alles im Sammelsurium.

Deine Inge Schlüter

Schokoladenschmelze

Schokoladenschmelze

Es ist Januar. Überlebt! Dieses Mal war es besonders schlimm. Ich schien die letzten Wochen keine Abwehrkräfte zu haben. Ich meine nicht die Kräfte, die etwaige Erkältungsviren abwehren. Die Rede ist von meinen nicht vorhandenen Abwehrkräften gegenüber alles, was Schokolade war, nach Schokolade roch oder einfach nur nach Schokolade aussah.

Begonnen hat das Dilemma bereits Anfang Dezember. Mit einem stimmungsvollen Weihnachtskalender habe ich mich angefüttert. Jeden Tag ein kleines, zartes Stück Schokolade. Welch Genuss, wenn man mit der Zunge das wohlgeformte Stück bedächtig in alle Ecken und Kanten der Mundhöhle einmassiert und schlussendlich nach einer kurzen weiteren Verzögerung, weil es sich so wunderbar anfühlt, eine warme, zart-weiche Schokomasse hinunterschluckt. Ach…

Das ging einige Tage so. Bis Nikolaus. Der alljährlich gedachte Todestag des selbstlosen, heiligen Nikolaus erwies sich als weitere Attacke gegen meine Standhaftigkeit. Nun gab es nicht mehr nur ein Stück am Tag. Aber ich scheine ein anpassungsfähiges Weib zu sein, und so machte mir der gesteigerte Schokoladenverzehr vorerst nichts aus.

Zugegeben, meine Bewegungsfreude ließ parallel dazu etwas nach, was ich ignorierte und auf Zeitmangel zurückführte, denn ich musste ja die ganze Schokolade essen, die mir geschenkt wurde! Diesbezüglich bin ich von der Kriegs- und Nachkriegsgeneration geprägt wurden. Das bedeutet: Nichts umkommen lassen!

Mit Riesenschritten näherte ich mich dem Weihnachtsfest, dem Zenit des Schokoladenkonsums. Ich saß in der Patsche, denn längst hatte ich körperliche Warnzeichen einfach überessen und selbst Pralinen, die ich nicht mochte, wurden mit „Mhmm lecker“ begrüßt und verspeist. Meine Geschmacksnerven schienen überlastet und willenlos.

Ende Dezember: Kapitulation in Vollendung. Wenn ich das nächste Jahr erleben wollte, brauchte ich eine Schokoladenschmelze, und zwar zackig! Die Schokolade, die noch verschlossen in meiner Wohnung zu finden war und auch die Schokolade, die sich bereits in umgewandelter Form an meiner Taille – beziehungsweise das, was davon übrig war – festhielt, mussten weg.

Ich möchte den schwierigen Prozess der Schokoladenschmelze hier nicht konkreter thematisieren. Als Folge dieser anstrengenden Strapaze aber kann ich dankbar verkünden: Es ist Januar. Ich habe überlebt!

Dhanyavaad Mama – mein Interview mit Isabel Hövels

 

Ihre unglaubliche Adoptionsgeschichte hat Isabel Hövels in einem Buch niedergeschrieben. „Dhanyavaad Mama“ ist der Titel des Buches und bedeutet „Danke Mama“. In der Dezember-Sendung 2018 von XXradio nahm sich die Autorin Zeit für ein Interview …

Bunter, blinkender Wildwechsel

Blinkende Rentiere, leuchtend-winkende Schneemänner, die Leuchtkraft mancher Weihnachtsbeleuchtungen müsste vom Mond aus zu sehen sein. Was das Blinken und Leuchten bei mir auslöst, ist hier zu hören …

 

 

Her mit euren Haaren!

 

Da sag nochmal einer, die Jugend von heute sei nicht zu gebrauchen – nix da! Was aus einem Wi-Po-Unterricht mit dem Thema „soziale Gerechtigkeit“ entstehen kann, erzählen hier Cinja Wrage und Emma Reitt aus dem 12. Jahrgang einer Segeberger Schule…

Steht drauf. Müssen Sie lesen!

Bei meinem letzten Einkauf in einem großen, bekannten Möbelhaus in der Winnetou-Stadt des Nordens passierte es: Ich hatte den Inhalt des Geschenkgutscheins nicht sorgfältig studiert…

Frauen lernen anders

In unserer Langen-Frauen-Radio-Nacht im Juli 2018 besuchte uns die Autorin Telse-Maria Kähler, um über ihr Buch „Frauen lernen anders“ zu plaudern. Wir hatten eine lebendige Unterhaltung darüber, ob, wann, wie und weshalb Frauen denn nun anders lernen! Und welche Rolle meine Lieblingsfarbe GELB beim Lernen spielt, ist auch zu hören…