Herzlich Willkommen und Moin Moin

 

Herzlich Willkommen und Moin Moin auf meiner Homepage.

Schön, dass du jetzt hier bist!

 

Was liegt aktuell an?

Ich habe mich an etwas Neuem rangetraut. Für den Offenen Kanal Lübeck habe ich ein Weihnachts-Hörspiel geschrieben. Am 5. Dezember 2016 wurde es gesendet. Lust, es anzuhören? Zum Hören – klick hier!

Gefreut habe ich mich über die Anfrage des neuen Magazins „Family next“. Es bietet Themen rund um Ehe und Familie für Fortgeschrittene an. In der Dezemberausgabe habe ich meine Erfahrungen und Eindrücke vom Abnabeln heranwachsender Kinder bei Alleinerziehenden beschrieben – und das in einem Zeichenumfang, der neu für mich war.

Mein „Nach-Hause-Gehen“ vom letzten Sommer ist dabei, sich in Worte, Sätze, Absätze, Seiten und schlussendlich in ganze Kapitel zu verwandeln. Wenn mein Wunsch sich erfüllt, dann halte ich das fertige Buch – über die für mich besondere Zeit – im Herbst 2017 in den Händen.

Ich führe immer mal wieder Gespräche zu meinem geplanten „Zwillingsbuch“. Wenn du also ein Zwilling bist, einen Zwilling zum Freund hast, einen Zwilling als Bruder oder Schwester, oder oder oder und du dir vorstellen kannst, über deine Erfahrungen, Gedanken und Gefühle zu reden, dann kontaktiere mich gern. PS: Gemeint ist natürlich nicht das Sternzeichen Zwilling! 😉

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören. Ich lade dich herzlich ein, deinen „Senf dazuzugeben“, wenn sich bei irgendwelchen Sätzen ein „spinnt die“ oder ein „recht hat sie“ in dir breit macht!

Navi: Alles, was unterhalb dieses Textes zu finden ist, findest du in sortierter Form, wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört ;-), im Sammelsurium (rechts oben)!

Deine Inge Schlüter

 

Meine aktuelle Kolumne

Wann ist eine Lehrkraft fähig?

Was lese ich: „Neuer Streit zwischen Gymnasiallehrer-Gewerkschaft und dem Bildungsministerium“. Meine erste Frage dazu: Wenn es ein „neuer“ Streit ist, was war nochmal der „alte“? Meine zweite Frage: Worum geht’s?

Die „Jungen Philologen“, das sind die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, die sich zielgenau für die Interessen der Gymnasiallehrkräfte einsetzen, stören sich daran, dass an Gemeinschaftsschulen die Oberschülerinnen und –schüler teilweise von Lehrkräften ohne Oberschulen-Befähigung auf das Abitur vorbereitet werden.

Das geht natürlich gar nicht in dieser – wie ich aus dem Internetauftritt der „Jungen Philologen“ entnehme – „bildungspolitischen schwierigen Zeit“.

Mir stellt sich wieder eine Frage: Tragen sie vielleicht erheblich zu dieser bildungspolitischen schwierigen Zeit bei?

Zugegeben, was sich genau und im Einzelnen hinter einer Oberschulen-Befähigung verbirgt, weiß ich nicht. Ich habe auch heute keine Zeit mehr, das für diese Kolumne zu eruieren. Ich ahne aber, dass es für das, was ich sagen will, keine nennenswerte Rolle spielen wird: Meiner Meinung und meinen Erfahrungen nach hat die Befähigung, Schüler zu begeistern und ihnen etwas beizubringen, nur bedingt mit dem Studien-Werdegang und der daraus resultierenden beruflichen Qualifikation zu tun. Was nicht heißen soll, dass ich eben erwähnte Qualifikation in Frage stelle. Sie scheint mir aber von sekundärer Bedeutung.

Ist nicht dort, wo Lehrkräfte und Lernende aufeinandertreffen, etwas ganz anderes entscheidend?

Wenn ich mich an meine damalige Lieblingslehrerin, Frau M.-H., erinnere, und wenn ich meine Kinder nach ihrer besten Lehrkraft frage, dann qualifizieren sich Menschen – was ja Lehrkräfte auch sind –, die über Fähigkeiten verfügen, welche durch kein Studienfach der Welt erlangt werden können.

Ich stelle abschließend noch zwei Fragen in den Raum, beziehungsweise in die Zeitung: Was bringen uns Oberschulen-befähigte Lehrkräfte, wenn ihre Reaktionen in Konfliktfällen vereinzelt dem Reifegrad eines Grundschülers entsprechen? Und wo ist das Problem, wenn eine Lehrkraft zwar über keine Oberschulen-Befähigung verfügt, aber in der wunderbaren Lage ist, für Elft- oder Zwölftklässler ein Lernklima zu schaffen, welches das Beste aus ihnen herauszuholen vermag?

Mein Alternativ-Job

 

Alternativen scheinen modern zu sein. Grund genug, dass ich mir über einen möglichen Alternativ-Job Gedanken mache…

Die Rosa-Hellblau-Problematik

Die Rosa-Hellblau-Problematik

Kennen Sie die Rosa-Hellblau-Problematik? Damit ist keine Farbfehlsichtigkeit gemeint, wie die sogenannte Rot-Grün-Blindheit, von der bedeutend mehr Männer betroffen sind als Frauen, sondern die Geschlechtszuordnung nach Farben: Rosa gleich Mädchen und Hellblau gleich Junge.

Man sollte meinen, dass in Zeiten, in denen Erwachsene immer mehr die Geschlechterklischees überwinden, auch Unternehmen und Konzerne die Stereotypisierung als erledigt betrachten.

Tatsächlich aber betreiben Unternehmen mit ihren Produkten eine zunehmende, äußerst hartnäckige Geschlechterzuordnung – bevorzugt bei Spielwaren, Baby- und Kleinkindbekleidungen und immer öfter auch bei Lebensmittelverpackungen. Ursache ist, dass sich geschlechtsspezifische Produkte besser verkaufen als neutrale. Folglich wird die Weitergabe eines Produktes unter Geschwister erschwert, wenn es sich um Schwester und Bruder handelt. Das wiederum führt zum Neukauf.

Die Anzahl der Produkte steigt, jedoch nicht die Auswahl. Geschickt gemacht – Applaus Applaus!

Kann man es den Unternehmen verübeln, dass sie mehr an ihrem Umsatz interessiert sind, als am Aufheben einengender, absurder und teilweise diskriminierender Geschlechtertrennungen?

Trotz Widerstandes in der Gesellschaft, wie ihn zum Beispiel „Pinkstinks“ leistet, scheinen geschlechtsneutrale Produkte Mangelware zu sein. Vom Schnuller, über Spielzeug bis hin zum Schulranzen – fast immer werden wir konfrontiert mit zwei Stereotypen: Der tatkräftige, heldenhafte, blaugefärbte Nachwuchs-Ingenieur mit Schwert inmitten aktiver Betätigungsfelder, wie Polizei, Feuerwehr, Raumfahrt, Bauarbeit oder Hochleistungssport und die auf das Streicheln, Kämmen und Schminken reduzierte, vom Feenstaub umgebene, Pferde liebende, rosagetränkte Prinzessin mit Handmixer bewaffnet.

Steckt hinter dieser einseitigen und beschränkten Darstellung Gehirnwäsche oder tatsächlich eine Interessenvertretung unserer Jüngsten?

Eine Benachteiligung besteht meiner Meinung nach in höherem Maße für die Jungen. Denn längst sind Fußball spielende, von Dinosauriern begeisterte und Latzhosen tragende Mädchen gesellschaftstauglich – aber wie sieht es mit Jungen im Prinzessinnenkostüm aus, deren Lieblingsfarbe Rosa ist und die einfach mal ein Einhorn streicheln möchten?

Meiner Überzeugung nach kann die Rosa-Hellblau-Problematik eine wirklich freie Wesens- und Interessenentfaltung mancher Kinder behindern. Sie sorgt dafür, dass eben erwähnte Jungen unser Gesellschaftsbild nicht bereichern können, ohne dass Kind und Eltern geringschätzende, lächerlich machende, verletzende Kommentare oder Blicke aus dem Umfeld zu erwarten haben. Schade eigentlich!

 

Die Oboenmeisterwerkstattinhaberin (langes Wort) Eva Ries (dafür kurzer Name)

 

In der Januar-Sendung von XXradio hatte ich einen kurzen Beitrag zur Oboe gesendet. (Der ist auch hier zu finden!) Passend dazu konnte sich Eva Ries, die Inhaberin der Lübecker Oboenmeisterwerkstatt, zu uns ins Studio aufmachen, um für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen. Zum Beispiel habe ich „batz gestaunt“ darüber, wie teuer eine Oboe sein kann…

Woher kommt die Idee der Kolumne?

 

Susann fragt Inge…zur „Geburtsstunde“ der Kolumnen. Woher kommen die Themen? Was macht den Reiz aus, Kolumnen zu schreiben?

Wie kommt die Frau ins Radio?

 

Susann fragt Inge…wie es zur Gründung der Frauenredaktion im Offenen Kanal Lübeck kam. Die Erklärung des Namens „XXradio“ löst bei Susann schallendes Gelächter aus…

Drei Tipps für Alleinerziehende

 

Susann fragt Inge…zu den BIEP-FIMILIM-Büchern. Was hat es auf sich mit dem „Schlecht drauf sein“? Was hat die Vaterentbehrung der Töchter hinterlassen? Gibt es drei gute Tipps für Alleinerziehende?

Mein Beitrag zur Oboe

 

Immerhin schreiben wir dem Jahr 2017 zu, das Jahr der Oboe zu sein. Was liegt also näher, als in der Januar-Sendung besagten Jahres diesem Musikinstrument einen Beitrag zu widmen? Gesagt – getan…

Alternativlos: Zeit für gute Vorsätze

 

Es scheint sich jedes Jahr zu wiederholen: Für die einen sind die sogenannten „guten Vorsätze“ Blödsinn, für die anderen eine genutzte Chance, sich von Altlasten zu befreien…

Eiskalt in die Zukunft

Eiskalt in die Zukunft

Es gibt Verfahren, den menschlichen Körper nach dem Tod einzufrieren. Und es gibt Menschen, die sich diesem Verfahren mit viel Geld und mit viel Hoffnung auf ein weiteres oder gar „ewiges Leben“ anvertrauen.

Die Fachleute sprechen von der Kryokonservierung – ich spreche von nicht zu Ende gedachten Hirngespinsten. Gleichzeitig bremse ich mich etwas aus, denn vor vielen Generationen hätte wahrscheinlich auch niemand daran geglaubt, dass wir Live-Übertragungen über den ganzen Erdball senden und empfangen können. Wer weiß also schon, was irgendwann einmal möglich ist?

Das Streben nach der Todes-Überlistung geht für mein Empfinden über eine gesunde Neugier hinaus. Ich halte sie für unüberlegt, grenzwertig und egoistisch. Vergleichbar mit einer rasanten Fahrt in der Achterbahn, nach der ich einfach sitzenbleibe und keinen Platz mache für die nächsten Fahrgäste. Genauso wenig akzeptieren meiner Meinung nach die Befürworter des Einfrierens, dass das Leben hier auf der Erde ein zeitlich begrenztes Geschenk ist und nach uns andere an der Reihe sind – wie eben auch in der Achterbahn.

Dazu kommt, dass mir Vieles in Bezug auf eine eventuelle Wiederbelebung in ferner Zukunft ungeklärt scheint. Das betrifft rechtliche Aspekte ebenso wie philosophische: Habe ich Anspruch auf früheren Besitz? Wie alt bin ich überhaupt? Daraus resultierend: Steht mir Kindergeld oder Rente zu? Wo und wie finde ich Platz in der veränderten Arbeitswelt? Wer kümmert sich um meine Eingliederung? Wem fühle ich mich zugehörig oder gar emotional verbunden?

Bei den Gedanken an all das Ungeklärte „läuft es mir eiskalt den Rücken runter“. Ich glaube, wir unterschätzen die Wirkung eines vertrauten Gefüges, in das wir hineingeboren werden und welches wir – bestenfalls – erfüllt und geliebt verlassen werden.

Schlagfertig und eloquent erscheint dagegen ein Frost-Fan, der sagt, „dass er keine Angst vor dem Tod hätte, sondern neugierig auf das Leben sei“, weswegen er sich bereits vertraglich seine Einfrierung gesichert hat. Meines Erachtens ist das Argument in seinem Umkehrschluss viel erstrebenswerter: Keine Angst vor dem Leben und Neugier auf das, was kommt!

Für mich gilt: Lieber herzerwärmend in der Gegenwart als eiskalt in die Zukunft!