Moin Moin, hallo und guten Tag

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AKTUELLES

Kleines, neues Buchprojekt: Derzeit begleite ich Herrn Vito von Eichborn bei der Herausgabe eines Buches im Vitolibro-Verlag, in dem es um „plattdüütschen Kinnermund“ gehen wird. Meine Unterstützung liegt hauptsächlich in der Übersetzung der Kindermund-Texte ins Plattdeutsche.

Außerdem nehme ich nach wie vor mit großer Begeisterung für und mit Susann Sontag (Autorin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Diplom-Ernährungsberaterin)  Gesprächsinterviews auf zu Themen wie Wertschätzung, Glaubenssätze, Loslassen oder Selbstliebe. Sie werden auf Susanns Bauchfreiraum-Webseite Menschen dabei unterstützen, ihre Bauchprobleme ganzheitlich betrachten zu können. Dies kann ein erster Schritt in Richtung Selbstheilung sein. Diese Gespräche werden monatlich bei „Tacheles & Tee“ veröffentlicht. Im Juni ’22 trägt unser Gespräch den Titel Leben ist leicht. (M)ein Selbstbild entsteht wurde ein derart langes Gespräch, dass wir es für den Juli und August aufteilten. Hört gern rein…

Große Freude: „Flip Flop – das Frauenradio“ geht am 12. August 2022 um 18 Uhr erstmalig auf Sendung. Ich steuere einen Beitrag zum Thema „Zeugnis“ dazu, wofür ich mir auch das alte Zeugnisheft meines Vaters herholte und mich auf die Suche nach Antworten auf Fragen wie „Woher stammt die Bezeichnung Versetzung?“ und „Was weiß man zur Entstehung der Zeugnisse?“ machte. Hört rein…

DAS ZWILLINGS-BUCH

Für mich hat das Buchprojekt über Zwillinge (ich meine nicht das Sternzeichen!) Priorität. Das erzählende Sachbuch wird neben meinen eigenen zusätzlich mit vielen anderen Erfahrungsberichten gefüllt sein, wozu ich gerne weitere Probanden ermutigen möchte, ihre Geschichte zu erzählen:
– Wie ist es für dich, ein Zwilling zu sein?
– Was ist deine Erfahrung mit einem Zwilling als (Ehe-)Partner?
– Hast du Zwillinge als Geschwister und möchtest über deine ganz eigenen Erfahrungen berichten?

Ich freue mich, wenn es zu einem Kontakt kommt…und dann schauen wir weiter!

Hier hörst du dazu meinen Radio-Aufruf:

BRISANT 

Die Kampagne „130 – Auch ohne Gesetz“ steckte noch in den Kinderschuhen…da kam Corona. Zugegeben: Wie so Einiges ist auch dieses Thema ein wenig in den Hintergrund gerückt, aber es gibt IHN – DEN Aufkleber! Und hier erfährst du mehr dazu und kannst ihn sogar „für lau“ beziehen…

HIER findest du Kurzinfos zur Kampagne und natürlich den Aufkleber.

HIER hörst du den Radiobeitrag aus XXradio im Februar 2020.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören.

Navi: Wohlsortiert – wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört 😉 – findest du alles im Sammelsurium.

Deine Inge Schlüter

Zeugnis – woher, warum und überhaupt?!

In unserer ersten Sendung von „Flip Flop – das Frauenradio“ lief am 12. August 2022 mein Beitrag zum Thema Zeugnisse. Dafür habe ich mir unter anderem das alte Zeugnisheft meines Vaters hervorgeholt und habe den Begriff der Versetzung unter die Lupe genommen. Für die Sendung unterbrach ich den Beitrag mit einem Musikstück – hier müsst ihr selbst singen 😉

Vun Landluft de Nees vull

Ik dreih dörch! Wenn de Arnt ingang is un de groten Meihdöscher weller ünnerwegens sünd, denn gifft keen Holen mehr. Ik schnüffel un schnüffel un kann mi dor an högen, dat ik vun de Landluft de Nees sowat vun vull heff!

Auf Hochdeutsch: Ich dreh durch! Wenn die Ernte in Gange ist und die großen Mähdrescher wieder unterwegs sind, dann gibt es kein Halten mehr. Ich schnüffel und schnüffel und kann mich daran freuen, dass ich von der Landluft die Nase sowas von voll habe!

Dat dösig Tüügnis

Jümmers vör de groten Sommerferien kriegt de Kinner eer Tüügnis. Un jümmers denn mark ik, dat ik düssen „Gift-Bläder“ bannig kritisch gegenöverstah. Ik will, dat sik jeedeen, ok wenn Veern, Fiefen oder Sössen in’t Tüügnis sünd, wunderbor un wertvull föhlt! Schiet op de Noten…

Auf Hochdeutsch: Immer vor den großen Sommerferien bekommen die Kinder ihr Zeugnis. Und immer dann merke ich, dass ich diesen „Giftblättern“ sehr kritisch gegenüberstehe. Ich will, dass sich jeder, auch wenn Vieren, Fünfen oder Sechsen im Zeugnis sind, wunderbar und wertvoll fühlt! Sch… auf die Noten…

De Sook mit de Tied

För mi is dat nich logisch: Siet 100 Johren erfinnen wi Sooken, de mi de Arbeid un de Schuffterie afnehmen. Un liekers heff ik av un to dat Geföhl: Ik heff keen Tied! Kennt ji dat?

Auf Hochdeutsch: Für mich ist das nicht logisch: Seit 100 Jahren erfinden wir Sachen, die mir die Arbeit und Schufterei abnehmen. Und trotzdem habe ich ab und zu das Gefühl: Ich habe keine Zeit! Kennt ihr das?

Wäschelienenblues

Wenn ik nu buten de Wäsch ophäng, denn krieg ik mien Wäschelienenblues. Ik bün denn erinnert an all de lütten Kinnerstrümp un flotte Latzbüxen vun domols. Aver nich blots doran bün ik erinnert…

Auf Hochdeutsch: Wenn ich jetzt draußen die Wäsche aufhänge, dann bekomme ich meinen Wäscheleinenblues. Ich bin dann erinnert an all die kleinen Kinderstrümpfe und flotte Latzhosen von damals. Aber nicht nur daran bin ich erinnert…

Dat Pkw-Gen

Dat gifft Mannslüüd, de snackt över ehr Auto so, as wenn se över ehr Kind snackt. De dreiht dörch! För mi is dat af un an een beten amüsant. Dorbi hebbt wi Fruenslüüd jo ok wat, dat de Mannslüüd nich kennt…

Auf Hochdeutsch: Das gibt Männer, die reden über ihr Auto so, als wenn sie über ihr Kind reden. Die drehen durch! Für mich ist es ab und zu ein wenig amüsant. Dabei haben wir Frauen ja auch was, das die Männer nicht kennen…

Een beten Bullerbü

Bi mi weer dat weller sowiet: Ik harr een poor Daag Bullerbü nötig. Ji weet nich, wat dat schall? Denn hört man to…

Auf Hochdeutsch: Bei mir war es wieder soweit: Ich hatte ein paar Tage Bullerbü nötig. Ihr wisst nicht, was das soll? Dann hört zu…

Schietwedder

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Dat gifft Lüüd, de schnackt vun „Schietwedder“, wenn dat mol een beten rägnen deit. Ik finn dat liekers wunnerbor, wenn ik morgens mien Radrunn föhr un klöternatt no Huus kam…

Auf Hochdeutsch: Das gibt Leute, die sprechen von „Scheißwetter“, wenn es mal ein bisschen regnet. Ich finde das trotzdem wunderbar, wenn ich morgens meine Radrunde fahre und völlig durchnässt nach Hause komme…

Mien Schlamassel üm den Pieks

Ik fraag mi, wotau de Kameralüüd in Feernsehen jümmers in Grootupnahm wies, wenn de Impfsprütt in de Arms haut ward. Dat gifft Bangbüxen wi mi, de mööt denn jümmers wechkieken…

Auf Hochdeutsch: Ich frage mich, wozu die Kameraleute im Fernsehen immer in Großaufnahme zeigen, wenn die Impfspritze in die Arme gerammt wird. Das gibt Angsthasen wie mich, die müssen dann immer weggucken…