Herzlich Willkommen und Moin Moin

 

Herzlich Willkommen und Moin Moin auf meiner Homepage.

Schön, dass du jetzt hier bist!

 

Was liegt aktuell an?

Anfang Dezember – wenn alles planmäßig läuft – wird „Mein Nach-Hause-Gehen“ für den Rest der Welt verfügbar sein! In dem Buch erzähle ich von meinen Wochen im Sommer 2016, als ich mich mit Rucksack zu Fuß von Koblenz auf den Weg nach Hause machte. Es liegt mir sehr am Herzen.

In der Oktober-Sendung vom XXradio gebe ich eine kleine Leseprobe, indem ich den Prolog des Buches vortrage. Hört mal rein:

 

Ich arbeite nun mit dem Textbeautifier, ein Word-Add-in, welches zum Beispiel auf Knopfdruck die häufigsten typografischen Satzzeichen korrigiert. Bin gespannt, was es noch alles kann… Dieser Programmzusatz wurde entwickelt von ebooks und ist besonders zu empfehlen für Lektoren und alle, die gern und viel Texte verfassen. Neugierig? Dann klick auf Textbeautifier.

Ich führe immer wieder Gespräche zu meinem geplanten „Zwillingsbuch“.  Das Zwillings-Sachbuch, welches gefüllt sein wird mit Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen von Zwillingen oder solchen, die in Beziehung zu einem Zwilling stehen, ist ein größeres Projekt, für welches ich mir viel Zeit lasse.
Wenn du also ein Zwilling bist, einen Zwilling zum Freund hast, einen Zwilling als Bruder oder Schwester, oder oder oder und du dir vorstellen kannst, über dein Erleben zu reden, dann kontaktiere mich gern. PS: Gemeint ist natürlich nicht das Sternzeichen Zwilling! 😉

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören. Ich lade dich herzlich ein, deinen „Senf dazuzugeben“, wenn sich bei irgendwelchen Sätzen ein „spinnt die“ oder ein „recht hat sie“ in dir breit macht!

Navi: Alles, was unterhalb dieses Textes zu finden ist, findest du in sortierter Form, wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört ;-), im Sammelsurium (rechts oben)!

Deine Inge Schlüter

 

Harkst du noch oder pustest du schon?

Gehörst du auch zu den Leidgeplagten, die einen Nachbarn haben, der sein Laub mit einem Laubpuster beikommt? Dieser Umstand – ich mag den Nachbarn aber nicht seine Art, Laub zu beseitigen – war bereits vor einigen Jahren Impulsgeber für diese Kolumne…

In unserer XXradio-Sendung über das Buch „Mein Nach-Hause-Gehen“

 

 

Die Oktober-Sendung nutzten wir, um eine kleine Leseprobe meines neuen Buches zum Besten zu geben. Außerdem hat mir Chrissi ein wenig auf den Zahn gefühlt zu dem Projekt: wieso – weshalb – warum?

Alles zu seiner Zeit

Jedes Jahr aufs Neue irritieren mich die ersten Lebkuchen und weihnachtlichen Dekoartikeln in den Geschäften, weil sich meine Zehen immer noch spätsommerlich vergnügt an den Flip-Flops festhalten. Ich finde: Alles zu seiner Zeit!

Meine aktuelle Kolumne

Vielseitiger Herbst

Ich bin drin! In der schönen Jahreszeit Herbst, die mich mit farbgewaltigen Sonnenauf- und untergängen beschenkt, wie es keine andere Jahreszeit vermag. Das Klima sorgt für eine Tatkraft unterstützende „Betriebstemperatur“ und ein angenehmes Körpergefühl – weder Frostbeulen noch Hitzepickel!

Es gibt somit viele Gründe, diese Phase im Jahr mit allen Sinnen zu genießen. Aber es gibt auch Gründe, die eben erwähnten Genuss einschränken können. Um es auf den Punkt zu bringen: acht Gründe! Acht eher dünne, unterschiedlich lange und verschiedenfarbige Gründe, die in der Lage sind, dem Herbst eine unangenehme Seite anzudichten.

Jedes Jahr aufs Neue bin ich hin und hergerissen zwischen Faszination und Ekel vor Spinnen. Da hilft es leider auch nichts, dass die stets bemühten Naturschutzverbände alljährlich mit Engelszungen über die Nützlichkeit und Gefahrlosigkeit der hier lebenden Spinnentiere referiert. Mir kommt es so vor, als sei der Ekel vor gewissen Spinnen ein Bestandteil meiner DNS. Es ist mir ein Rätsel, wie Vogelspinnen, zum Beispiel in Kambodscha, ein frittierter Gaumenschmaus sein können oder warum sie in Teilen Westafrikas als Gottheit verehrt werden.

Aber immer morgens, wenn die Sonne aufgeht und der Tau sich an den Spinnennetzen festhält, dann überwiegt die Faszination. Es grenzt an ein Schauspiel, wenn eine Kreuzspinne ihr Netz baut, und ich schaue gern dabei zu – pure Begeisterung über das Bild, das mir die Natur bietet, Staunen über das Können der kleinen Krabbeltiere und stete Dankbarkeit, dass sie ihr Zuhause außerhalb meiner „vier Wände“ errichten.

Wenn sie letzteres nicht täten, wären sie einer akuten Lebensgefahr ausgesetzt. Leider – und ich bedaure das wirklich – ist es mir bisher nicht möglich, Spinnentiere, die größer als 1-Euro-Stück sind, im lebendigen Zustand aus meinem Haus zu tragen. Dort verteidige ich mit spürbaren Selbsterhaltungstrieb und mit Staubsauger bewaffnet mein Areal. Und genau das sorgt in dieser schönen Jahreszeit bei dem einen oder anderen Spinnentier für ein jähes Ende. Bei mir sorgt es für Gewissensbisse, Schuldgefühle und meiner alljährlichen Frage, ob ich diesem Ekel nicht anders beikommen könnte. Denn wie schön wäre der Herbst, wenn auch meine acht Genuss einschränkenden Gründe an Bedeutung verlören?

Sommer, Sonne, Sonnenschein…

 

Der Sommer hat – wie auch der Herbst, der Frühling und der Winter – mehrere Seiten. Über eine ganz bestimmte Seite habe ich mir in dieser Kolumne Gedanken gemacht…

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Wir haben Sommer. Hochsommer! Die Jahreszeit, die müde Lebensgeister munter macht und die mit ihren vielen Sonnenstunden mancher Seele lichtdurchflutend neue Energie schenkt. Herrlich!

Sommer assoziieren wir fast immer mit Sonne und Strand, auch wenn tageweise eher Matsch und Mückenstiche realistisch erscheinen.

Aber aus Matsch und Mückenstichen kann das derzeitige Schönheitsideal keinen Profit schlagen. Dieses lässt Sommer nicht nur „eitel Sonnenschein“ sein, sondern kann zugleich für den Beginn einer alljährlichen Odyssee der Frau sorgen.

Frau braucht für den Strand einen passenden Bikini und sie benötigt erst recht die dazugehörige Figur!

Sie braucht sie nicht immer, aber im Sommer ganz bestimmt. Zumindest wenn man, also Frau, der Werbung Glauben schenkt: Überschüssige Hautlappen und Cellulite gehen gar nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Frau bereits Ü 40 ist oder zwei Kindern auf natürliche Weise das Leben geschenkt hat. Laut Sommer-Werbung ist in Kombination mit einem Bikini auch die Bikinifigur ein „Must-have“ und für jederfrau erreichbar. Sie muss es nur wollen und – zugegeben – ein wenig in ihr fett- und faltenfreies Leben investieren: Zum Beispiel in ein gutes Bildbearbeitungsprogramm, mit welchem die Urlaubsfotos faltenfrei werden. Oder in Cremes mit sogenanntem Aufpolsterungseffekt. Bin ich denn ein Sofa, oder was?

Ich weigere mich, so zu tun, als wären eben erwähnte Körperveränderungen Fehler der Natur. Auch braucht die Werbung nicht den Eindruck erwecken, als handele es sich um Gendefekte, welche frau einfach wegzucremen hat.

Lasst mich in Frieden mit all dem Gedöns. „Schwabbelbauch“ und Cellulite sind keine Makel, sondern biologisch erklärbare, natürliche Veränderungen, die Frau ab einem gewissen Alter ausmachen.

Ich plädiere für folgende Philosophie: Der Sommer benötigt nicht Bauch-Beine-Po, sondern Friede-Freude-Lebenslust und dann wird frau diese Jahreszeit mit Freunden und Familie genießen – mit allen Sinnen, allen Fettpölsterchen und allen Falten!

Die Kraft der Mapapus

 

In der Juni-Sendung 2017 durfte ich für XXradio Hendrik Lind interviewen. Er und seine Frau bringen sogenannte Mapapus auf die Welt. Eine herzerwärmende Geschichte verbirgt sich dahinter. Anders als manch einer denkt, sind Mapapus keine wildlebenden Tiere, sondern…hört einfach mal rein!

Bei mir piept’s wohl

 

Geht es nur *PIEP* mir so? Inzwischen ist die *PIEP* Fahrt in neuen Autos für mich nicht *PIEP* unbedingt ein Genuss. Das liegt am nervigen *PIEP*….

Felix Altmann – Von Mann zu Mann

 

In der Mai-Sendung von XXradio hatte sich – DANKE – Felix Altmann Zeit genommen, um mit mir über sich und sein Buch zu sprechen. In „Felix – Von Mann zu Mann“ erfahren die Leserinnen und Leser, wie aus Miriam nach langen Jahren endlich Felix wurde! Ein anrührendes, ehrliches Buch!

www.felixaltmann.de

Marmeladen-Weisheit

Marmeladen-Weisheit

Es gibt Leute, die halten Weisheit für etwas, was lediglich sehr betagten Menschen, querdenkenden Philosophen oder dem Dalai Lama zugesprochen werden kann. Ich bin überzeugt, dass wir die Messlatte viel tiefer ansetzen dürfen. Denn wie jüngst aus einer Unterhaltung hervorging, scheint sogar das Marmeladekochen imstande, ein Stück Lebenserfahrung – und Weisheit beruht auf Lebenserfahrungen – zu vermitteln.

Irgendwann wird aus Erdbeeren in der heimischen Küche eine leckere, nicht übersüßte Marmelade gekocht. Welch‘ Gaumenfreude für die ganze Familie. Sogar Freunde und Nachbarn lecken sich die Finger nach dem lustvoll zubereiteten, von künstlichen Zusatzstoffen befreiten Brotaufstrich. Dabei spielt es keine Rolle, dass dafür tage- oder gar wochenlang die Küche vom gekochten Obst und Gelierzucker klebrig erscheint, andere Dinge unerledigt liegen bleiben und die Marmeladengläser meterweise Regale füllen, die aneinandergereiht eine Strecke vom Segeberger Kalkberg bis zum Nordpol ergeben würden. Es spielt wirklich keine Rolle, denn Marmeladekochen erfüllt und bereichert.

Auch im darauffolgenden Jahr wiederholt man die Prozedur mit gleicher Leidenschaft. Und im Jahr darauf wieder. Und wieder. Inzwischen ist das Marmeladekochen zu einem festen, jährlichen Ritual geworden. Vom leidenschaftlichen Beginn zum immer wiederkehrenden Ritual – ein schleichender Prozess.

Dass sich ständig wiederholende Rituale etwas Schlechtes sind, glaube ich nicht. Aber mir scheint, dass sie unter Umständen nicht nur Regalflächen – wie beim Marmeladekochen –, sondern auch Freiraum für Neues, für Entfaltung oder Weiterentwicklung rauben können. Freiraum kann Platz, Zeit und Kraft bedeuten.

Und genau hier kann meiner Meinung nach Weisheit durch Marmelade entstehen: Jeder hat jederzeit die Möglichkeit, eine Tür zu schließen. Jeder entscheidet für sich, ob an Muster – auch wenn sie guttun – festgehalten oder ob Freiraum für Neues geschaffen werden soll. Im Vertrauen auf das Sprichwort: Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere.

Deswegen gibt es bei der weisen Marmeladenköchin nun keine Marmelade mehr, sondern bemalte Möbel. In meinem Fall bedeutet es das bewusste Schließen dieser „Kolumnen-Tür“. Glücklich über das Gewesene – mit Freude im JETZT und HIER – neugierig auf das Kommende! Gewogene Grüße und einen DANK an das Team von Basses Blatt, sowie an die Leserinnen und Leser meiner Kolumnen.