Herzlich Willkommen und Moin Moin

 

Herzlich Willkommen und Moin Moin auf meiner Homepage.

Schön, dass du jetzt hier bist!

 

Was liegt aktuell an?

Planung/Wunsch/Ziel = Mein Nach-Hause-Gehen-Buch spätestens zu Weihnachten 2017 unter meinem Tannenbaum liegen zu haben!!!

Derzeit entsteht das vierte Informitzig-Buch, welches ich wieder mit Kolumnen fülle, die im Laufe des letzten Jahres erschienen sind und veröffentlicht wurden. Da ich nun keine Kolumnen mehr im Wochenrythmus veröffentliche, wird es wohl auch das letzte Informitzig-Buch sein. Aber wie vor einiger Zeit erwähnt und wie die Marmeladen-Weisheit bestätigt: Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue!

Ich arbeite nun mit dem Textbeautifier, ein Word-Add-in, welches zum Beispiel auf Knopfdruck die häufigsten typografischen Satzzeichen korrigiert. Bin gespannt, was es noch alles kann… Dieser Programmzusatz wurde entwickelt von ebooks und ist besonders zu empfehlen für Lektoren und alle, die gern und viel Texte verfassen. Neugierig? Dann klick auf Textbeautifier.

Ich führe immer wieder Gespräche zu meinem geplanten „Zwillingsbuch“.  Das Zwillings-Sachbuch, welches gefüllt sein wird mit Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen von Zwillingen oder solchen, die in Beziehung zu einem Zwilling stehen, ist ein größeres Projekt, für welches ich mir viel Zeit lasse.
Wenn du also ein Zwilling bist, einen Zwilling zum Freund hast, einen Zwilling als Bruder oder Schwester, oder oder oder und du dir vorstellen kannst, über dein Erleben zu reden, dann kontaktiere mich gern. PS: Gemeint ist natürlich nicht das Sternzeichen Zwilling! 😉

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören. Ich lade dich herzlich ein, deinen „Senf dazuzugeben“, wenn sich bei irgendwelchen Sätzen ein „spinnt die“ oder ein „recht hat sie“ in dir breit macht!

Navi: Alles, was unterhalb dieses Textes zu finden ist, findest du in sortierter Form, wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört ;-), im Sammelsurium (rechts oben)!

Deine Inge Schlüter

 

Meine aktuelle Kolumne

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Wir haben Sommer. Hochsommer! Die Jahreszeit, die müde Lebensgeister munter macht und die mit ihren vielen Sonnenstunden mancher Seele lichtdurchflutend neue Energie schenkt. Herrlich!

Sommer assoziieren wir fast immer mit Sonne und Strand, auch wenn tageweise eher Matsch und Mückenstiche realistisch erscheinen.

Aber aus Matsch und Mückenstichen kann das derzeitige Schönheitsideal keinen Profit schlagen. Dieses lässt Sommer nicht nur „eitel Sonnenschein“ sein, sondern kann zugleich für den Beginn einer alljährlichen Odyssee der Frau sorgen.

Frau braucht für den Strand einen passenden Bikini und sie benötigt erst recht die dazugehörige Figur!

Sie braucht sie nicht immer, aber im Sommer ganz bestimmt. Zumindest wenn man, also Frau, der Werbung Glauben schenkt: Überschüssige Hautlappen und Cellulite gehen gar nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Frau bereits Ü 40 ist oder zwei Kindern auf natürliche Weise das Leben geschenkt hat. Laut Sommer-Werbung ist in Kombination mit einem Bikini auch die Bikinifigur ein „Must-have“ und für jederfrau erreichbar. Sie muss es nur wollen und – zugegeben – ein wenig in ihr fett- und faltenfreies Leben investieren: Zum Beispiel in ein gutes Bildbearbeitungsprogramm, mit welchem die Urlaubsfotos faltenfrei werden. Oder in Cremes mit sogenanntem Aufpolsterungseffekt. Bin ich denn ein Sofa, oder was?

Ich weigere mich, so zu tun, als wären eben erwähnte Körperveränderungen Fehler der Natur. Auch braucht die Werbung nicht den Eindruck erwecken, als handele es sich um Gendefekte, welche frau einfach wegzucremen hat.

Lasst mich in Frieden mit all dem Gedöns. „Schwabbelbauch“ und Cellulite sind keine Makel, sondern biologisch erklärbare, natürliche Veränderungen, die Frau ab einem gewissen Alter ausmachen.

Ich plädiere für folgende Philosophie: Der Sommer benötigt nicht Bauch-Beine-Po, sondern Friede-Freude-Lebenslust und dann wird frau diese Jahreszeit mit Freunden und Familie genießen – mit allen Sinnen, allen Fettpölsterchen und allen Falten!

Die Kraft der Mapapus

 

In der Juni-Sendung 2017 durfte ich für XXradio Hendrik Lind interviewen. Er und seine Frau bringen sogenannte Mapapus auf die Welt. Eine herzerwärmende Geschichte verbirgt sich dahinter. Anders als manch einer denkt, sind Mapapus keine wildlebenden Tiere, sondern…hört einfach mal rein!

Bei mir piept’s wohl

 

Geht es nur *PIEP* mir so? Inzwischen ist die *PIEP* Fahrt in neuen Autos für mich nicht *PIEP* unbedingt ein Genuss. Das liegt am nervigen *PIEP*….

Felix Altmann – Von Mann zu Mann

 

In der Mai-Sendung von XXradio hatte sich – DANKE – Felix Altmann Zeit genommen, um mit mir über sich und sein Buch zu sprechen. In „Felix – Von Mann zu Mann“ erfahren die Leserinnen und Leser, wie aus Miriam nach langen Jahren endlich Felix wurde! Ein anrührendes, ehrliches Buch!

www.felixaltmann.de

Marmeladen-Weisheit

Marmeladen-Weisheit

Es gibt Leute, die halten Weisheit für etwas, was lediglich sehr betagten Menschen, querdenkenden Philosophen oder dem Dalai Lama zugesprochen werden kann. Ich bin überzeugt, dass wir die Messlatte viel tiefer ansetzen dürfen. Denn wie jüngst aus einer Unterhaltung hervorging, scheint sogar das Marmeladekochen imstande, ein Stück Lebenserfahrung – und Weisheit beruht auf Lebenserfahrungen – zu vermitteln.

Irgendwann wird aus Erdbeeren in der heimischen Küche eine leckere, nicht übersüßte Marmelade gekocht. Welch‘ Gaumenfreude für die ganze Familie. Sogar Freunde und Nachbarn lecken sich die Finger nach dem lustvoll zubereiteten, von künstlichen Zusatzstoffen befreiten Brotaufstrich. Dabei spielt es keine Rolle, dass dafür tage- oder gar wochenlang die Küche vom gekochten Obst und Gelierzucker klebrig erscheint, andere Dinge unerledigt liegen bleiben und die Marmeladengläser meterweise Regale füllen, die aneinandergereiht eine Strecke vom Segeberger Kalkberg bis zum Nordpol ergeben würden. Es spielt wirklich keine Rolle, denn Marmeladekochen erfüllt und bereichert.

Auch im darauffolgenden Jahr wiederholt man die Prozedur mit gleicher Leidenschaft. Und im Jahr darauf wieder. Und wieder. Inzwischen ist das Marmeladekochen zu einem festen, jährlichen Ritual geworden. Vom leidenschaftlichen Beginn zum immer wiederkehrenden Ritual – ein schleichender Prozess.

Dass sich ständig wiederholende Rituale etwas Schlechtes sind, glaube ich nicht. Aber mir scheint, dass sie unter Umständen nicht nur Regalflächen – wie beim Marmeladekochen –, sondern auch Freiraum für Neues, für Entfaltung oder Weiterentwicklung rauben können. Freiraum kann Platz, Zeit und Kraft bedeuten.

Und genau hier kann meiner Meinung nach Weisheit durch Marmelade entstehen: Jeder hat jederzeit die Möglichkeit, eine Tür zu schließen. Jeder entscheidet für sich, ob an Muster – auch wenn sie guttun – festgehalten oder ob Freiraum für Neues geschaffen werden soll. Im Vertrauen auf das Sprichwort: Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere.

Deswegen gibt es bei der weisen Marmeladenköchin nun keine Marmelade mehr, sondern bemalte Möbel. In meinem Fall bedeutet es das bewusste Schließen dieser „Kolumnen-Tür“. Glücklich über das Gewesene – mit Freude im JETZT und HIER – neugierig auf das Kommende! Gewogene Grüße und einen DANK an das Team von Basses Blatt, sowie an die Leserinnen und Leser meiner Kolumnen.

Die Qual der Wahl

Die Qual der Wahl

Seit Wochen schon begegnen mir in den Medien Werbespots, die die Sozialwahl 2017 ankündigen und mich zu ermuntern versuchen, mein Wahlrecht wahrzunehmen und mit abzustimmen.

Und nun ist es soweit: Mit der Post erreichen mich zwei Umschläge mit der in den Werbespots angekündigten Zettelwirtschaft. Wieso zwei? Davon war im Werbespot nicht die Rede. Oder habe ich ihn in Ermangelung echten Interesses nicht aufmerksam genug verfolgt? Wie auch immer – die Inhalte der Umschläge strengen mich an. Es überlastet, überfordert und nervt mich, dass ich neben meinen kleinen und größeren privaten Baustellen nun auch noch den Verwaltungsrat meiner Krankenkasse und die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung wichtig finden soll. Was verbirgt sich überhaupt dahinter? Können die das nicht alleine? Muss das eine alleinerziehende Mutti vom Dorf regeln? Wenn einer vom Verwaltungsrat in der Zeit meinen Rasen mähen würde, kümmerte ich mich gern um das Ankreuzen und Zurückschicken der Umschläge!

Ich ahne, dass mir mindestens drei Möglichkeiten zur Verfügung stehen, mich dieser Herausforderung zu stellen.

Erstens: Ich reiche für morgen einen Tag Urlaub ein, damit ich mich in die Materie einlesen kann. Nur so könnte ich verantwortungsbewusst, mit bestem Wissen und Gewissen und mit vollem gesellschaftlichem Engagement meine Stimme abgeben!

Zweitens: Ich nehme mir eine halbe Stunde Zeit, klicke im Internet die sogenannten Listen durch, akzeptiere mein Nicht-Wissen, entscheide mich schnurstracks für die oder den Kandidaten mit dem nettesten Lächeln, der besten Aussprache oder der flottesten Frisur. Das haben sie davon, wenn sie mich in meinem ausgefüllten Alltag stören. Gleichzeitig aber hätte ich mich diesem demokratischen Instrument nicht entzogen und gäbe mich dem wunderbaren Gefühl der Mitbestimmung hin.

Oder Drittens: Alles in den Papierkorb werfen und abwarten, was passiert – in der Vermutung, dass nichts Weltbewegendes passieren würde! Letzteres scheint mir gut gegen Überanstrengung und ich bekäme sogar noch meinen Rasen gemäht!

Es gibt kein Übel, das nicht auch Gutes bringt

Es gibt kein Übel, das nicht auch Gutes bringt

…oder um das aus Spanien stammende Sprichwort salopp auszudrücken „Alles Schlechte hat auch sein Gutes“.

Genau dieses Sprichwort war es, welches mich am zurückliegenden Wochenende das Abstimmungsergebnis der Türkei ertragen ließ. Eine knappe Mehrheit hat sich für das Präsidialsystem ausgesprochen. Dieses System wäre in der Lage, dem türkischen Staatschef Erdogan, wenn er denn im Jahr 2019 einen Wahlsieg erreichte, noch mehr an Macht und Möglichkeiten zu verleihen.

Mein erster Gedanke: „Oh nein, das kann nicht sein!“. Nach einem Gedankenpotpourri aus zweifelhaften Festnahmen, einem Frauenbild, welches sich im vermeintlichen Namen des Islam „zurückentwickelt“ und anderem egomanen Verhalten, half bei mir am Abend nur „Das Traumschiff“ auf dem Zweiten. Eine Verzweiflungstat, die mich und mein Bedarf nach Harmonie und Frieden in solch fragwürdigen Momenten wieder in Balance bringen konnte.

Am nächsten Tag bereits versuchte ich, mich des oben genannten Sprichworts zu entsinnen. Was könnte aus dieser meines Erachtens negativen Entwicklung in der Türkei Gutes für mich herausspringen?

Es gibt tatsächlich etwas: Die Tatsache, dass auch sehr viele Menschen gegen das System gestimmt haben, könnte eine weitere Bevölkerungswanderung auslösen. Einige werden ihre Zukunft nicht in einem von Erdogan geführten Land sehen und sich auf den Weg machen. Sie werden ein Land anstreben, welches von einer Frau regiert wird, die offensichtlich die Kernaussage des Märchens „Frau Holle“ verinnerlicht hat: „Es kommt alles zurück, das Gute, das Schlechte, das Pech und das Glück.“. Also kommen sie nach Deutschland und das hat zur wunderbaren Folge, dass eine Dönerbude mitten in Strenglin immer wahrscheinlicher wird.

Welch‘ köstliche Aussicht.

Und wieder ist bewiesen: Es gibt kein Übel, das nicht auch Gutes bringt!

Wieso ist uns manchmal alles egal?

 

Susann fragt Inge…woher diese „Egal-Haltung“ kommen kann, die in der Kolumne „Heute ist mir alles egal“ beschrieben wird. Sind wir an Informationen übersättigt? Tragen die Medien dazu bei? Können wir jeden Fisch vor dem Sterben retten?

Licht und Schatten des Osterhasen

Licht und Schatten des Osterhasen

Lassen sich die Tiefen der menschlichen Psyche ohne Weiteres auf die des Osterhasen übertragen? Ja – wenn man denn möchte.

Auch bei der aus einem Brauchtum entstandenen, ungefährlich geltenden Spezies – dem Osterhasen –  vereinen sich vermeintlich gute und schlechte Wesensanteile.

Mir stellt sich nicht nur die Frage, ob auch der Osterhase im Laufe seines Lebens mitunter versucht, die schlechten Eigenschaften unter den Teppich zu kehren, so wie es manche Menschen mit enormen Einfallsreichtum und Aufwand betreiben. Auch frage ich mich bezüglich Hase und Mensch: Was lässt einen Wesens- oder Persönlichkeitsanteil überhaupt zum „Schatten“ oder zum „Licht“ werden?

Wer bestimmt das? Wer übernimmt die Klassifizierung? Wer sortiert aus diesem vielfältigen Gemenge und bestimmt gleichzeitig über zum Beispiel Scham oder Stolz?

Wenn ich mich in all diese Fragen vertiefe, dann komme ich mehr und mehr zu der Überzeugung, dass Eigenschaften nicht statisch sondern dynamisch sind. Was sie zu einer guten oder zu einer schlechten werden lässt, scheint die Intensität, das Maß oder genauer gesagt das Ausmaß zu regeln. Zu viel des Guten kann nachteilig und unerträglich werden. Wohingegen zu wenig des Schlechten schon fast als anständig empfunden werden kann. Das Maß einer Sache scheint in der Lage zu sein, etwas ins Gegenteil zu verkehren.

Nehmen wir als aktuelles Beispiel den Osterhasen mit seiner wunderbaren Eigenschaft der Großzügigkeit, mit der er uns Jahr für Jahr mit Leckereien – bestenfalls Eier aus dunklem Nougat – beschenkt. Wenn ich mir vorstelle, er bringt mir zu Ostern lediglich eins davon, dann hat sich seine Großzügigkeit nullkommanix in Geiz verwandelt. Wenn er aber mit einem Gigaliner vorführe und mit Tonnen von Nougateiern meinen Hof pflasterte, dann hätte sich die Großzügigkeit in Maßlosigkeit verkehrt.

Für mich wird immer klarer: Wir, Mensch und Osterhase, scheinen aus vermeintlich guten und weniger guten Eigenschaften zu bestehen – eine Art Cocktail, eine Komposition oder einfach nur ein Kuddelmuddel aus „Jippie“ und „Buh“. Die Kunst oder das Ziel ist nicht, nur mit „Jippie-Eigenschaften“ durch das Leben zu gehen. Vielmehr scheint es darauf anzukommen, den einzelnen Wesensanteilen je nach Situation im wohltuenden Maße Ausdruck zu verleihen.

Konkret und um den Bogen zu meinem aktuellen Osterhasen-Beispiel zu spannen: Zehn Nougateier fände ich großzügig und wunderbar.

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Fast täglich bekomme ich Mails mit besagter Aufforderung: HIER KLICKEN. Ich habe nicht zusammengerechnet, wie viel Geld mir – wenn man dem Absender Glauben schenkt – entgangen sein müsste, weil ich eben nicht HIER KLICKE. Aber etwas Gutes haben diese lästigen, unglaubwürdigen Mails: Sie inspirierten mich zu dieser Kolumne…