Herzlich Willkommen und Moin Moin

Schön, dass du jetzt hier bist!

Derzeit hat für mich das Buchprojekt über Zwillinge (ich meine nicht das Sternzeichen!) Priorität. Das erzählende Sachbuch wird neben meinen eigenen zusätzlich mit vielen anderen Erfahrungsberichten gefüllt sein, wozu ich gerne weitere Probanden ermutigen möchte, ihre Geschichte zu erzählen:
– Wie ist es für dich, ein Zwilling zu sein?
– Was ist deine Erfahrung mit einem Zwilling als (Ehe-)Partner?
– Hast du Zwillinge als Geschwister und möchtest über deine ganz eigenen Erfahrungen berichten?

Ich freue mich, wenn es zu einem Kontakt kommt…und dann schauen wir weiter! Selbstredend wird später im Buch alles anonymisiert.

Hier hörst du dazu meinen Radio-Aufruf:

 

THEMAWECHSEL:

Wie – Mein Nach-Hause-Gehen noch nicht gelesen?

Dann aber ran…

Bestellen bei BoD – klick hier: Das Buch bei BoD bestellen

oder bei Amazon – klick hier: Das Buch bei Amazon bestellen.

THEMAWECHSEL:

Ich arbeite mit dem Textbeautifier, ein Word-Add-in, welches zum Beispiel auf Knopfdruck die häufigsten typografischen Satzzeichen korrigiert. Bin gespannt, was es noch alles kann… Dieser Programmzusatz wurde entwickelt von ebooks und ist besonders zu empfehlen für Lektoren und alle, die gern und viel Texte verfassen. Neugierig? Dann klick auf Textbeautifier.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören. Ich lade dich herzlich ein, deinen „Senf dazuzugeben“, wenn sich bei irgendwelchen Sätzen ein „spinnt die“ oder ein „recht hat sie“ in dir breit macht!

Navi: Alles, was unterhalb dieses Textes zu finden ist, findest du in sortierter Form, wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört ;-), im Sammelsurium (rechts oben)!

Deine Inge Schlüter

 

Her mit euren Haaren!

 

Da sag nochmal einer, die Jugend von heute sei nicht zu gebrauchen – nix da! Was aus einem Wi-Po-Unterricht mit dem Thema „soziale Gerechtigkeit“ entstehen kann, erzählen hier Cinja Wrage und Emma Reitt aus dem 12. Jahrgang einer Segeberger Schule…

Meine aktuelle Kolumne

Schneekönigliche Freude

Wir nähern uns mit Riesenschritten dem Weihnachtsfest. Das verrät nicht nur der Kalender, auch die Laufenden Lebkuchenmeter diverser Lebensmittelgeschäfte lassen darauf schließen. Über die ersten Printen und die herzerwärmende Aussicht auf eine meiner liebsten Familienzusammenkünfte, das Weihnachtsfest, freue ich mich wieder einmal wie Bolle. Im Hinblick auf die aktuelle Jahreszeit bietet es sich jedoch an, sich wie ein Schneekönig zu freuen! Korrekt gegendert müsste es bei mir lauten: wie eine Schneekönigin. Heute aber liegt mein Augenmerk nicht auf politischer Korrektheit.

Während ich mich nämlich so schenkelklopfend freue, frage ich mich: Wer oder was ist der Schneekönig, und wie freut sich überhaupt so eine Frost-Hoheit? Ist damit Harald V. aus Norwegen gemeint? Er ist König, und Schnee liegt auf der skandinavischen Halbinsel auch. Und wenn er sich freut, freut er sich tatsächlich majestätischer oder etwa unterkühlter als andere? Bevor die vielen Fragen beginnen, mich vom Freuen abzuhalten, gehe ich der Sache auf den Grund.

Sich freuen wie ein Schneekönig hat mit meinen erhabenen, königlichen Gedanken nicht das Geringste zu tun. Ich werde vor lauter Freude also nicht zur Königin gekrönt. Schade eigentlich – ich war bereit! Vielmehr handelt es sich bei dieser lustvollen Redewendung um einen Tiervergleich. Der Schneekönig ist unser kleinster hiesiger Singvogel, den meisten als Zaunkönig bekannt. Den Beinamen Schneekönig bekam er, weil er uns Menschen selbst im frostigen Winter nicht den Rücken kehrt, um sich einen Liegestuhl am Pool irgendwo im lauen Marokko zu sichern. Bei genauer Beobachtung sieht es so aus, als säße sein Unterschnabel beim kräftigen Trällern etwas zu locker, aber irgendwas ist ja immer! Trotz Schnees und Kälte rockt er, was das Zeug hält, und zwitschert uns munter seine Arien vor. Es scheint, als hätte er die größte Freude daran! Auch wenn mein Unterkiefer fester sitzt als seiner: Die Tatsache, dass ich mich über die Winterzeit freuen kann wie ein Schneekönig, habe ich offensichtlich ihm zu verdanken.

Steht drauf. Müssen Sie lesen!

 

Bei meinem letzten Einkauf in einem großen, bekannten Möbelhaus in der Winnetou-Stadt des Nordens passierte es: Ich hatte den Inhalt des Geschenkgutscheins nicht sorgfältig studiert…

Frauen lernen anders

In unserer Langen-Frauen-Radio-Nacht im Juli 2018 besuchte uns die Autorin Telse-Maria Kähler, um über ihr Buch „Frauen lernen anders“ zu plaudern. Wir hatten eine lebendige Unterhaltung darüber, ob, wann, wie und weshalb Frauen denn nun anders lernen! Und welche Rolle meine Lieblingsfarbe GELB beim Lernen spielt, ist auch zu hören…

Nicht ohne meine Kinder! Oder doch?

Was macht es mit mir, wenn ein Gastronom für einige Stunden am Tag sein Restaurant nur für Menschen über 14 Jahre zugänglich macht? Die Antwort ist hier zu hören…

Von Feuer und Knöpfen

Von Feuer und Knöpfen

Kürzlich löste ich in einem Kindergarten Feueralarm aus. Im Falle eines ausgebrochenen Feuers wäre das klug und geistesgegenwärtiges gewesen. Und die Wahrscheinlichkeit eines Brandes war tatsächlich gegeben, denn die wochenlange Dürre sorgte dafür, dass bereits der bloße Gedanke an einen romantischen Feuerkorb imstande war, ein Flammenmeer zu entfachen. In meinem Fall allerdings brannte nicht einmal ein harmloses Räucherstäbchen. Ich hatte schlichtweg beim Versuch, den Hochsicherheitstrakt „Kindergarten“ zu verlassen, gedankenverloren einen Knopf an der Tür gedrückt. So wie ich fast immer Knöpfe drücke, wenn ich einen Kindergarten oder eine vergleichbare Einrichtung betrete oder verlasse. Nur war besagter Knopf eben nicht der Schalter, mit dem ich die Tür entsperre. Für meinen Irrtum gibt es eine Erklärung, denn immerhin sind die Arten und Weisen der Türsicherungen inzwischen so vielfältig, dass die Erkennung und korrekte Anwendung einen Studiengang erfordert. In einer Kita muss ich in 1,80 Meter Höhe einen Knopf drücken und dann relativ zeitnah die Tür durch Gegendrücken öffnen; dann gibt es Einrichtungen, bei denen ist der Knopf eine Klingel und eine Erzieherin macht mir den Hort zugänglich; dann gibt es noch die, bei denen alle Zugangsbefugten einen Code erhalten haben; in einer anderen werde ich aufgefordert, gleichzeitig Knopf und Tür zu drücken; und bei noch einer weiteren muss ich einen doppelten Flickflack machen, damit sich die Tür öffnet. Naja … Letzteres ist natürlich übertrieben, aber: Übertreibungen verdeutlichen!

Nach meinem kleinen Ungeschick im Kindergarten habe ich mir über den – ich nenne ihn provokant – deutschen Sicherheitswahn Gedanken gemacht und ihn mit Standards aus der Zeit, als ich Kind war, verglichen. Nun ja, auch damals war Kopfsteinpflaster nicht kuschelig, aber irritiert und nachdenklich nehme ich zur Kenntnis, wie die Umgebung von Kindern heutzutage abgerundet, gepolstert, gefedert, begradigt, enthärtet und verriegelt wird – alles zu deren sogenannter Sicherheit! Das geht weit über die Eingangstüren von Kindergärten hinaus. Jeder Eventualität scheinen wir übertrieben sicherheitsorientiert mit einer Erfindung oder einer Sicherheitsbestimmung zu begegnen. Und doch werden wir immer wieder feststellen, dass wir keinen Schalter oder Knopf entwickeln können, der Unglück generell verhindert. Bevor ich beim nächsten Kitabesuch erneut die Nerven der Anwesenden strapaziere, verweise ich schon mal zu meiner eigenen Sicherheit auf den Knopf, über dem Joachim Ringelnatz, Verfasser humoristischer Gedichte, schrieb: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“

25 Grad aufwärts

25 Grad aufwärts

Obwohl wir aufgrund technischer Erfindungen und Weiterentwicklungen in der Lage sind, uns rasend schnell fortzubewegen, sehr tief zu tauchen, enorm hoch zu fliegen und extrem viel mitzuteilen, gibt es nach wie vor einen Bereich, auf den wir keinen Einfluss nehmen können: das Wetter! Die zurückliegenden Wochen, ja, Monate haben uns das gezeigt.

Es fühlte sich fast so an, als zeige uns das Klima ein wenig den sogenannten Stinkefinger. Und das konnte es mir gegenüber auch ungeniert tun, denn bei Temperaturen von 25 Grad aufwärts ist meine rebellische Widerstandskraft auf dem Nullpunkt.

Die morgendlichen Stunden zwischen 4.30 und 8.00 Uhr sind die, die sich beinahe kühl anfühlen und deswegen von mir produktiv genutzt werden. Danach geht die Leistungskurve langsam, aber kontinuierlich in den Keller. Das bringt natürlich einen inneren Konflikt mit sich, denn nun folgen in der Regel die Stunden, in denen meine Tatkraft einem Arbeitgeber zur Verfügung stehen sollte. Das geht nur bei laufendem Ventilator. Der wiederum bringt zuverlässig meine Zettelwirtschaft auf dem Schreibtisch durcheinander und sorgt dafür, dass ich mich wie ein Huhn im Umluftofen fühle, aber er sichert auch mein Überleben. Irgendwas ist ja immer!

Am Nachmittag sieht es nicht viel besser aus. Ich gehe der Sonne und den heißen Temperaturen aus dem Weg wie manchmal unliebsamen Begegnungen beim Einkaufen. Während meines heliophoben Rückzugs ins kühle alte Bauernhaus frage ich mich: „Wie machen die das in Afrika?“ Meine Gedanken sind anteilnehmend bei denen, für die derartige Wettereskapaden Standard sind, und bei den Landwirten hierzulande, deren Existenz dadurch unsicherer oder gar bedroht ist.

Doch da – was ist das? Stunden später! Endlich: ein Lebensgeist! Und noch einer! Und noch einer!

Die Temperaturen fallen wieder auf ein für mich brauchbares Maß, um irgendetwas fertigzukriegen. Irgendetwas von dem, was in all den unproduktiven Stunden des Tages liegen geblieben ist. Aber auch Liegenlassen ermattet mich während klimatischer Extreme, und so falle ich bald Ruhe suchend ins Bett, um dort meiner Unsicherheit bezüglich aufkommenden Schweißes zu begegnen: Wetter oder Wechseljahre? Aber das wird eine eigene Kolumne. Um die nun auch noch zu Papier zu bringen, ist es mir viel zu heiß!

Berechtigte Zweifel oder Spießertum?

Berechtigte Zweifel oder Spießertum?

Es wird ernst: Meine Tochter will ein Tattoo! Eigentlich will sie es schon vier Jahre lang, aber was die Angelegenheit jetzt bedrohlicher denn je macht, ist die Tatsache, dass meine Tochter das 18. Lebensjahr vollendet hat. Somit ist sie volljährig – mündig – großjährig – von Rechts wegen erwachsen – voll geschäftsfähig und ich, die Mutter, bin raus!

Damals, als sie den Wunsch das erste Mal äußerte, dachte ich siegessicher: Ruhe bewahren, ein paar gut formulierte Argumente dagegen, die eine oder andere Horrormeldung von misslungenen Tätowierungen verlauten lassen und der Drops ist gelutscht! Inzwischen scheint mir meine Kapitulation unausweichlich. Ich brauche ein Gesetz – aber zackig –, welches mich auf Lebzeiten dazu berechtigt, Tattoos zu verbieten. Einfach so! Ohne Argumente und nicht nur am Muttertag!

Meine letzten Bemühungen, meine Tochter von den allzeitlichen Hautbemalungen abzubringen, gleichen einer Verzweiflungstat. Ich rede alles schön: eine Tarantel als Haustier, grün-lila gefärbte Haare oder meinetwegen auch eine Glatze, Lyrik und Prosa, das Trampen – auch nachts, Sandalen mit Socken und von mir aus auch den Beitritt zum Taubenzuchtverein. Alles ist mir als Mutter lieber als Etwas, was sich nicht mitverändern wird, wenn sich das ICH aufgrund von Geschmack, Erlebnissen, Wahrnehmungen und Lebensphilosophien verändern wird.

Und es wird sich verändern! Wenn es das nicht täte, dann würde meine Tochter auch heute noch alles in Pink oder Rosa haben wollen und immer noch Rolf Zuckowski rauf und runter hören. Tut sie aber nicht!

Ich bin mir nicht sicher, wer mehr Hilfe benötigt: Ich, um meine Tochter vor einer ziemlich unumkehrbaren Entscheidung, die sie eventuell einmal bereuen wird, zu bewahren oder meine Tochter, um sie vor ihrer zweifelnden und spießigen Mutter zu schützen?

Vielleicht muss es auch gar nicht, wie eingangs erwähnt, heißen: „Es wird ernst: Meine Tochter will ein Tattoo“,  sondern in Anbetracht vieler wirklicher Katastrophen: „Alles ist gut: Meine Tochter hat ein Recht auf eigene Entfaltung und will ein Tattoo – na und?“

Berechtigte Zweifel oder Spießertum?

Ein Tattoo? AAAHHHHHH! Bitte nicht! Wer benötigt Hilfe? Ich, um meine Tochter vor einer Fehlentscheidung zu bewahren oder meine Tochter, um sie vor ihrer spießigen Mutter zu schützen?

Kraftquelle – Zeit zum Auftanken bei Anja Grell

 

Für den Beitrag in unserer März-Sendung von XXradio besuchte ich Anja Grell in Reinsbek. Sie gründete das Unternehmen KRAFTQUELLE, mit dem sie Menschen genau eine solche – eine Kraftquelle – anbietet…