Herzlich Willkommen und Moin Moin

Schön, dass du jetzt hier bist!

Jippiieee – ich bin bei der diesjährigen BookOldesloe dabei. Bei der Veranstaltung im Kultur- und Bildungszentrum, kurz KuB, in Bad Oldesloe am 3. und 4. November 2018 von 11-18 Uhr, stellen viele Autorinnen und Autoren ihre Werke vor. Ich lese am Samstag 3.11. von 15 – 15.40 Uhr. Freu mich, dich dort begrüßen zu können 🙂

Eine wunderbare Zeit mit meinem Fahrrad liegt hinter mir. Einige der Strecken, die ich im Zuge meines Nach-Hause-Gehens gegangen bin, bin ich dieses Jahr mit schönen Erinnerungen im Kopf und Herz mit dem Fahrrad abgefahren. …und neue Begegnungen kamen hinzu! Herrlich!

Wie – Mein Nach-Hause-Gehen noch nicht gelesen?

Dann aber ran…

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Aktuell habe ich einige Zwillingsgespräche „am Start“, freue mich aber auch über weitere Kontakte zu meinem geplanten erzählendem Sachbuch zum Thema Zwillinge. 

Ich arbeite mit dem Textbeautifier, ein Word-Add-in, welches zum Beispiel auf Knopfdruck die häufigsten typografischen Satzzeichen korrigiert. Bin gespannt, was es noch alles kann… Dieser Programmzusatz wurde entwickelt von ebooks und ist besonders zu empfehlen für Lektoren und alle, die gern und viel Texte verfassen. Neugierig? Dann klick auf Textbeautifier.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören. Ich lade dich herzlich ein, deinen „Senf dazuzugeben“, wenn sich bei irgendwelchen Sätzen ein „spinnt die“ oder ein „recht hat sie“ in dir breit macht!

Navi: Alles, was unterhalb dieses Textes zu finden ist, findest du in sortierter Form, wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört ;-), im Sammelsurium (rechts oben)!

Deine Inge Schlüter

 

Nicht ohne meine Kinder! Oder doch?

Was macht es mit mir, wenn ein Gastronom für einige Stunden am Tag sein Restaurant nur für Menschen über 14 Jahre zugänglich macht? Die Antwort ist hier zu hören…

Meine aktuelle Kolumne

Von Feuer und Knöpfen

Kürzlich löste ich in einem Kindergarten Feueralarm aus. Im Falle eines ausgebrochenen Feuers wäre das klug und geistesgegenwärtiges gewesen. Und die Wahrscheinlichkeit eines Brandes war tatsächlich gegeben, denn die wochenlange Dürre sorgte dafür, dass bereits der bloße Gedanke an einen romantischen Feuerkorb imstande war, ein Flammenmeer zu entfachen. In meinem Fall allerdings brannte nicht einmal ein harmloses Räucherstäbchen. Ich hatte schlichtweg beim Versuch, den Hochsicherheitstrakt „Kindergarten“ zu verlassen, gedankenverloren einen Knopf an der Tür gedrückt. So wie ich fast immer Knöpfe drücke, wenn ich einen Kindergarten oder eine vergleichbare Einrichtung betrete oder verlasse. Nur war besagter Knopf eben nicht der Schalter, mit dem ich die Tür entsperre. Für meinen Irrtum gibt es eine Erklärung, denn immerhin sind die Arten und Weisen der Türsicherungen inzwischen so vielfältig, dass die Erkennung und korrekte Anwendung einen Studiengang erfordert. In einer Kita muss ich in 1,80 Meter Höhe einen Knopf drücken und dann relativ zeitnah die Tür durch Gegendrücken öffnen; dann gibt es Einrichtungen, bei denen ist der Knopf eine Klingel und eine Erzieherin macht mir den Hort zugänglich; dann gibt es noch die, bei denen alle Zugangsbefugten einen Code erhalten haben; in einer anderen werde ich aufgefordert, gleichzeitig Knopf und Tür zu drücken; und bei noch einer weiteren muss ich einen doppelten Flickflack machen, damit sich die Tür öffnet. Naja … Letzteres ist natürlich übertrieben, aber: Übertreibungen verdeutlichen!

Nach meinem kleinen Ungeschick im Kindergarten habe ich mir über den – ich nenne ihn provokant – deutschen Sicherheitswahn Gedanken gemacht und ihn mit Standards aus der Zeit, als ich Kind war, verglichen. Nun ja, auch damals war Kopfsteinpflaster nicht kuschelig, aber irritiert und nachdenklich nehme ich zur Kenntnis, wie die Umgebung von Kindern heutzutage abgerundet, gepolstert, gefedert, begradigt, enthärtet und verriegelt wird – alles zu deren sogenannter Sicherheit! Das geht weit über die Eingangstüren von Kindergärten hinaus. Jeder Eventualität scheinen wir übertrieben sicherheitsorientiert mit einer Erfindung oder einer Sicherheitsbestimmung zu begegnen. Und doch werden wir immer wieder feststellen, dass wir keinen Schalter oder Knopf entwickeln können, der Unglück generell verhindert. Bevor ich beim nächsten Kitabesuch erneut die Nerven der Anwesenden strapaziere, verweise ich schon mal zu meiner eigenen Sicherheit auf den Knopf, über dem Joachim Ringelnatz, Verfasser humoristischer Gedichte, schrieb: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“

25 Grad aufwärts

25 Grad aufwärts

Obwohl wir aufgrund technischer Erfindungen und Weiterentwicklungen in der Lage sind, uns rasend schnell fortzubewegen, sehr tief zu tauchen, enorm hoch zu fliegen und extrem viel mitzuteilen, gibt es nach wie vor einen Bereich, auf den wir keinen Einfluss nehmen können: das Wetter! Die zurückliegenden Wochen, ja, Monate haben uns das gezeigt.

Es fühlte sich fast so an, als zeige uns das Klima ein wenig den sogenannten Stinkefinger. Und das konnte es mir gegenüber auch ungeniert tun, denn bei Temperaturen von 25 Grad aufwärts ist meine rebellische Widerstandskraft auf dem Nullpunkt.

Die morgendlichen Stunden zwischen 4.30 und 8.00 Uhr sind die, die sich beinahe kühl anfühlen und deswegen von mir produktiv genutzt werden. Danach geht die Leistungskurve langsam, aber kontinuierlich in den Keller. Das bringt natürlich einen inneren Konflikt mit sich, denn nun folgen in der Regel die Stunden, in denen meine Tatkraft einem Arbeitgeber zur Verfügung stehen sollte. Das geht nur bei laufendem Ventilator. Der wiederum bringt zuverlässig meine Zettelwirtschaft auf dem Schreibtisch durcheinander und sorgt dafür, dass ich mich wie ein Huhn im Umluftofen fühle, aber er sichert auch mein Überleben. Irgendwas ist ja immer!

Am Nachmittag sieht es nicht viel besser aus. Ich gehe der Sonne und den heißen Temperaturen aus dem Weg wie manchmal unliebsamen Begegnungen beim Einkaufen. Während meines heliophoben Rückzugs ins kühle alte Bauernhaus frage ich mich: „Wie machen die das in Afrika?“ Meine Gedanken sind anteilnehmend bei denen, für die derartige Wettereskapaden Standard sind, und bei den Landwirten hierzulande, deren Existenz dadurch unsicherer oder gar bedroht ist.

Doch da – was ist das? Stunden später! Endlich: ein Lebensgeist! Und noch einer! Und noch einer!

Die Temperaturen fallen wieder auf ein für mich brauchbares Maß, um irgendetwas fertigzukriegen. Irgendetwas von dem, was in all den unproduktiven Stunden des Tages liegen geblieben ist. Aber auch Liegenlassen ermattet mich während klimatischer Extreme, und so falle ich bald Ruhe suchend ins Bett, um dort meiner Unsicherheit bezüglich aufkommenden Schweißes zu begegnen: Wetter oder Wechseljahre? Aber das wird eine eigene Kolumne. Um die nun auch noch zu Papier zu bringen, ist es mir viel zu heiß!

Berechtigte Zweifel oder Spießertum?

Berechtigte Zweifel oder Spießertum?

Es wird ernst: Meine Tochter will ein Tattoo! Eigentlich will sie es schon vier Jahre lang, aber was die Angelegenheit jetzt bedrohlicher denn je macht, ist die Tatsache, dass meine Tochter das 18. Lebensjahr vollendet hat. Somit ist sie volljährig – mündig – großjährig – von Rechts wegen erwachsen – voll geschäftsfähig und ich, die Mutter, bin raus!

Damals, als sie den Wunsch das erste Mal äußerte, dachte ich siegessicher: Ruhe bewahren, ein paar gut formulierte Argumente dagegen, die eine oder andere Horrormeldung von misslungenen Tätowierungen verlauten lassen und der Drops ist gelutscht! Inzwischen scheint mir meine Kapitulation unausweichlich. Ich brauche ein Gesetz – aber zackig –, welches mich auf Lebzeiten dazu berechtigt, Tattoos zu verbieten. Einfach so! Ohne Argumente und nicht nur am Muttertag!

Meine letzten Bemühungen, meine Tochter von den allzeitlichen Hautbemalungen abzubringen, gleichen einer Verzweiflungstat. Ich rede alles schön: eine Tarantel als Haustier, grün-lila gefärbte Haare oder meinetwegen auch eine Glatze, Lyrik und Prosa, das Trampen – auch nachts, Sandalen mit Socken und von mir aus auch den Beitritt zum Taubenzuchtverein. Alles ist mir als Mutter lieber als Etwas, was sich nicht mitverändern wird, wenn sich das ICH aufgrund von Geschmack, Erlebnissen, Wahrnehmungen und Lebensphilosophien verändern wird.

Und es wird sich verändern! Wenn es das nicht täte, dann würde meine Tochter auch heute noch alles in Pink oder Rosa haben wollen und immer noch Rolf Zuckowski rauf und runter hören. Tut sie aber nicht!

Ich bin mir nicht sicher, wer mehr Hilfe benötigt: Ich, um meine Tochter vor einer ziemlich unumkehrbaren Entscheidung, die sie eventuell einmal bereuen wird, zu bewahren oder meine Tochter, um sie vor ihrer zweifelnden und spießigen Mutter zu schützen?

Vielleicht muss es auch gar nicht, wie eingangs erwähnt, heißen: „Es wird ernst: Meine Tochter will ein Tattoo“,  sondern in Anbetracht vieler wirklicher Katastrophen: „Alles ist gut: Meine Tochter hat ein Recht auf eigene Entfaltung und will ein Tattoo – na und?“

Berechtigte Zweifel oder Spießertum?

Ein Tattoo? AAAHHHHHH! Bitte nicht! Wer benötigt Hilfe? Ich, um meine Tochter vor einer Fehlentscheidung zu bewahren oder meine Tochter, um sie vor ihren spießigen Mutter zu schützen?

Kraftquelle – Zeit zum Auftanken bei Anja Grell

 

Für den Beitrag in unserer März-Sendung von XXradio besuchte ich Anja Grell in Reinsbek. Sie gründete das Unternehmen KRAFTQUELLE, mit dem sie Menschen genau eine solche – eine Kraftquelle – anbietet…

Andersrum gedacht

Haben Sie es auch schon mal richtig doof gefunden, dass man Menschen mit Hunden allzu oft unterstellt, der Hund sei reiner Kindersatz? Diese scheinbar vorherrschende Meinung löste ganz andere Gedanken bei mir aus …

Kleingedrucktes

Kleingedrucktes

Nur wenige hundert Euro trennen mich von der atemberaubenden Schiffsreise auf den großen Meeren dieser Welt. Das verspricht zumindest der Werbespot, der sich mir in einer meiner kurzen Wachphasen während des abendlichen Fernsehprogramms zeigt. Natürlich mit musikalisch untermalten Bildern von fernen Ländern, braungebrannten Menschen und gutgelauntem Schiffspersonal. Es scheinen Werbeprofis am Werk gewesen zu sein. Fast haben sie mich – obwohl ich überhaupt kein maritimer Typ bin. Mir wird versichert, dass es sich nicht um „irgendeine“ Kreuzfahrt handelt – die Vorstellung alleine lässt mich vor Freude fast seekrank werden.

Aber weil ich eben nicht gänzlich „sehkrank“ bin, entdecken meine müden Augen das kleine Sternchen, welches sich heimlich hinter das Eurozeichen gesetzt hat. Es weist auf das Kleingedruckte hin, das aufgrund des minimalen Schriftgrades und der Kürze des Werbespots unlesbar bleibt.

Ich ahne – bin ja nicht doof: Kajüte ohne Tageslicht direkt neben dem Motorraum, Frühstück ohne Nutella, Durchsagen wahlweise auf Suaheli oder Hindi und alles ohne Stewards, die so aussehen wie Sascha Hehn!

Ich muss daran denken, dass es Kinder und Partner auch nicht ohne Kleingedrucktes gibt. Bei dem einen weist es verstohlen auf die Unlust zum Aufräumen hin, anderes steht für das Unvermögen, nur das einzukaufen, was auf dem Einkaufszettel steht. Es gibt Kleingedrucktes fürs Schnarchen, für permanentes Zuspätkommen, fürs zu lange Telefonieren und sogar fürs Zahnpastatube offen liegenlassen. Es scheint eine Vielfalt an menschlichen, kleingedruckten Unzulänglichkeiten zu geben. Auch ich verfüge über einige und freue mich klammheimlich, dass ich rechtlich nicht verpflichtet bin, diese offenkundig mitzuteilen.

Das ist auch nicht nötig, denn wie meine jüngste Erfahrung zeigt, sind kleingedruckte Mangelhaftigkeiten in der Lage, bei Abwesenheit – wohlgemerkt nur bei Abwesenheit! – mittelschwere Sehnsuchtsschübe auszulösen: Herumliegende Turnschuhe im Flur – inzwischen zu Herzen gehendes Erkennungsmerkmal der einen Tochter; lange, dunkle Haare auf hellen Badezimmerfliesen – mittlerweile lieb gewonnene Eigenheit der anderen Tochter.

Auch wenn ich manchmal mit wehmütigen Gedanken der Vergangenheit nachhänge: Der Kreuzfahrt zeige ich entschlossen und unbeirrt den Vogel. Wenig später endet auch schon wieder diese kurze Wachphase vor dem Fernseher – ein kleingedrucktes Unvermögen meinerseits!

Unverpackt – Einkaufen ohne „Müll“

 

Mein Februar-Interview 2018 im XXradio stand ganz im Zeichen des Umweltschutzes beziehungsweise -bewusstseins! Wiebke Euler besuchte uns im Studio und erzählte mir von Ihrem Laden „Unverpackt“. Ist es nicht unser aller Wunsch, weniger Müll zu produzieren?

Jungs verstehen – Dirk Fiebelkorn tut es!

 

In der Januar-Sendung 2018 von XXradio hatte sich – wie schön – Dirk Fiebelkorn Zeit genommen, um zu erzählen, warum und wie er Jungs versteht! Auch wenn ich selbst mit zwei wunderbaren Mädchen beschenkt bin, so reicht mein Interesse doch so weit, dass ich auch Jungs verstehen will! Hört rein!

www.jungsverstehen.de