Moin Moin, hallo und guten Tag

Schön, dass du hier bist!

AKTUELLES

Derzeit nehme ich für und mit Susann Sontag (Autorin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Diplom-Ernährungsberaterin)  Gesprächsinterviews auf zu Themen wie Wertschätzung, Glaubenssätze, Loslassen oder Selbstliebe. Sie werden auf Susanns Bauchfreiraum-Webseite Menschen dabei unterstützen, ihre Bauchprobleme ganzheitlich betrachten zu können. Dies kann ein erster Schritt in Richtung Selbstheilung sein. Ab Dezember 2020 werden die Gespräche monatlich bei „Tacheles & Tee“ veröffentlicht. Im Mai 2021 sprachen wir über Erschöpfung.

DAS ZWILLINGS-BUCH

Für mich hat das Buchprojekt über Zwillinge (ich meine nicht das Sternzeichen!) Priorität. Das erzählende Sachbuch wird neben meinen eigenen zusätzlich mit vielen anderen Erfahrungsberichten gefüllt sein, wozu ich gerne weitere Probanden ermutigen möchte, ihre Geschichte zu erzählen:
– Wie ist es für dich, ein Zwilling zu sein?
– Was ist deine Erfahrung mit einem Zwilling als (Ehe-)Partner?
– Hast du Zwillinge als Geschwister und möchtest über deine ganz eigenen Erfahrungen berichten?

Ich freue mich, wenn es zu einem Kontakt kommt…und dann schauen wir weiter!

Hier hörst du dazu meinen Radio-Aufruf:

Manchmal ist der Gedanke an ein persönliches Gespräch für meine Probanden zu gewaltig. Für diesen Fall biete ich meinen Fragebogen für alle an, die sich mit dieser Thematik lieber allein auseinandersetzen möchten. Einfach in Ruhe ausfüllen und an mich zurücksenden. Danke für eure Unterstützung.

HIER ist der Fragebogen für einen Zwilling.

HIER ist der Fragebogen für Eltern von Zwillingen.

HIER ist der Fragebogen für Geschwister von Zwillingen.

BRISANT 

Die Kampagne „130 – Auch ohne Gesetz“ steckte noch in den Kinderschuhen…da kam Corona. Zugegeben: Wie so Einiges ist auch dieses Thema ein wenig in den Hintergrund gerückt, aber es gibt IHN – DEN Aufkleber! Und hier erfährst du mehr dazu und kannst ihn sogar „für lau“ beziehen…

HIER findest du Kurzinfos zur Kampagne und natürlich den Aufkleber.

HIER hörst du den Radiobeitrag aus XXradio im Februar 2020.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören.

Navi: Wohlsortiert – wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört 😉 – findest du alles im Sammelsurium.

Deine Inge Schlüter

Bräuche und Rituale

Die Silberhochzeit einer Freundin war der Auslöser für diesen Beitrag. Ich konnte meine Mutter dazu bewegen, mir zu erzählen, wie damals aufm Dorf Silberhochzeit gefeiert bzw vorbereitet wurde. Zudem erzählt mir eine Tochter von einem hierzulande eher unbekannten Ritual und eine weitere Tochter berichtet von einem eigentlich ganz neuen, modernen Brauch…obwohl…beim genaueren Hinschauen geht gerade der neue Brauch nicht mit der Zeit. Hört selbst…

Magnus Hirschfeld

Magnus Hirschfeld ist unser „Kalenderblatt“ in der Mai-Sendung 2021. Er war ein deutscher Arzt, Sexualwissenschaftler und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung. Sein Lebensmotto war: „Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“.

Ein bisschen Bullerbü

Kennt ihr das? Es gibt Tage, an denen schaue ich nicht hin und höre ich nicht zu. Das sind die Tage, an denen mir alles zu weit, zu groß und zu schwierig erscheint. Dann brauche ich meine kleine überschaubare und unbeschwerte Welt – ein bisschen Bullerbü eben…

Der „Vogel des Jahres 2021“ – das Rotkehlchen

Endlich ist die Abstimmung abgeschlossen. Zum ersten mal durfte öffentlich abgestimmt werden und das Rennen gemacht hat das Rotkehlchen. Glückwunsch! Ich wusste nicht, wie viel ich nicht wusste über diesen kleinen, geselligen rotbauchigen Vogel…

Helene Lange – Pädagogin und Frauenrechtlerin

Helene Lange ist Thema in unserem April-Kalenderblatt. Sie war Politikerin, Pädagogin und Frauenrechtlerin. Nach ihr sind einige Schulen benannt, auch hier bei uns im Norden! Hört einfach rein…

Nord – nördlicher – am nördlichsten

Ich finde den schleswig-holsteinischen Slogan „Der echte Norden“ prima. Genau dieser hat mich dazu veranlasst, auch mal andere Slogans von Bundesländern oder Städten unter die Lupe zu nehmen. Herausgekommen ist diese Kolumne…

Der Salzmarsch von 1930

XXradio beschenkte die Hörerinnen und Hörer in der März-Ausgabe 2021 auch wieder mit dem „Kalenderblatt“. Dieses mal geht es um ein geschichtliches Ereignis, welches von Mahatma Gandhi initiiert wurde und nur eines seiner zahlreichen gewaltfreien Proteste darstellt.

Männer, emanzipiert euch!

Der zurückliegende, alljährliche Weltfrauentag löste auch in mir gerechtigkeitsliebende Gedanken aus. Dieses mal allerdings – zum Leidwesen aller „Kampfemanzen“ – beleuchte ich einen Bereich, in den wir Frauen ganz klar „die Nase vorn“ haben…

Meine aktuelle Kolumne

Männer, emanzipiert euch!

Der Wortherkunft nach geht es bei der Emanzipation gar nicht um Frauen, sondern um Männer. Emancipare – so lautet das lateinische Verb, welches ursprünglich bedeutet: Einen erwachsenen Sohn aus der väterlichen Gewalt in die Selbstständigkeit beziehungsweise einen Sklaven in die Freiheit entlassen.

Diese etymologische Tatsache machte es den Frauen gewiss nicht leichter, hielt sie allerdings auch nicht davon ab, sich dafür stark zu machen, dass sie rechtlich, politisch und gesellschaftlich neben anstatt hinter oder unter dem Mann angesiedelt werden. Das fand ich auch alles mehr als wichtig, überfällig und gerecht. Jedoch beschleicht mich das eine oder andere Mal das Gefühl, dass ich als Frau in manchen Bereichen eine weitreichendere Freiheit genießen darf als ein Mann. Besonders holt mich besagter Gedanke ein, wenn ich vor meinem Kleiderschrank stehe und überlege: Rock oder Latzhose?

Der Bereich der Mode scheint mir nicht emanzipiert genug. Ich meine die Mode, die Menschen, wie „Du und Ich“ tragen. Nicht die Kleidung, die völlig überkandidelt scheinbar ausschließlich für den Catwalk gefertigt wird und mir im realen Leben in Fußgängerzonen, auf Arbeit oder beim Einkaufen nie begegnet.

Ist es nicht so, dass ich als Frau ein breites Spektrum zur Verfügung habe, ohne in überholte, verstaubte Schubladen zu landen und ohne mit Verspottung oder Boshaftigkeiten rechnen zu müssen? Die Latzhose, der kurze Jeansrock, das Abendkleid, der Jogginganzug, die Bluse, der Pullover, der Hosenrock, die Lederhose, die Turnschuhe, die Pumps, die Jeans, die Wanderschuhe: Keines dieser Kleidungsstücke würde bei meinem Gegenüber für Irritation sorgen. Ich suhle mich als Frau im Privileg der Allesdürfenden!

Wie sieht es aber bei den Männern aus? Ich bin ganz ehrlich: Wenn mir ein Mann in Rock – und die Rede ist nicht von einem Schottenrock – begegnet, dann bin ich erstmal beirrt. Der Anblick stößt mich nicht ab, mitnichten, er macht eher neugierig und er konfrontiert mich mit meiner Festgefahrenheit. Mein Gemüt verrät, dass mindestens noch ein weiterer Weg der Emanzipation gegangen werden muss. Denn wäre es nicht fair und gerecht, wenn auch Männer sich mit ihrer Klamottenvorliebe frei entfalten könnten? So frei, wie wir Frauen es machen, können und dürfen? Wäre es nicht wunderbar, wenn auch ein Mann seinem Wunsch nach Röcke tragen nachgehen könnte, ohne dass seine Männlichkeit infrage gestellt wird und ohne, dass er sein „Gesicht verliert“? Hand aufs Herz: da sind wir noch lange nicht.

Wenn ich also mit meinen Emazipationsgedanken so vor meinem Kleiderschrank stehe und überlege: Rock oder Latzhose? …dann stelle ich dankbar fest: „Bist ´ne Frau! Schwein gehabt!“