Moin Moin, hallo und guten Tag

Schön, dass du hier bist!

BRISANT 

Die Kampagne „130 – Auch ohne Gesetz“ steckte noch in den Kinderschuhen…da kam Corona. Zugegeben: Wie so Einiges ist auch dieses Thema ein wenig in den Hintergrund gerückt, aber es gibt IHN – DEN Aufkleber! Und hier erfährst du mehr dazu und kannst ihn sogar „für lau“ beziehen…

HIER findest du Kurzinfos zur Kampagne und natürlich den Aufkleber.

HIER hörst du den Radiobeitrag aus XXradio im Februar 2020.

DAS ZWILLINGS-BUCH

Trotzdem hat für mich das Buchprojekt über Zwillinge (ich meine nicht das Sternzeichen!) Priorität. Das erzählende Sachbuch wird neben meinen eigenen zusätzlich mit vielen anderen Erfahrungsberichten gefüllt sein, wozu ich gerne weitere Probanden ermutigen möchte, ihre Geschichte zu erzählen:
– Wie ist es für dich, ein Zwilling zu sein?
– Was ist deine Erfahrung mit einem Zwilling als (Ehe-)Partner?
– Hast du Zwillinge als Geschwister und möchtest über deine ganz eigenen Erfahrungen berichten?

Ich freue mich, wenn es zu einem Kontakt kommt…und dann schauen wir weiter!

Hier hörst du dazu meinen Radio-Aufruf:

Manchmal ist der Gedanke an ein persönliches Gespräch für meine Probanden zu gewaltig. Für diesen Fall biete ich meinen Fragebogen für alle an, die sich mit dieser Thematik lieber allein auseinandersetzen möchten. Einfach in Ruhe ausfüllen und an mich zurücksenden. Danke für eure Unterstützung.

HIER ist der Fragebogen für einen Zwilling.

HIER ist der Fragebogen für Eltern von Zwillingen.

HIER ist der Fragebogen für Geschwister von Zwillingen.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern, beim Lesen und beim Hören.

Navi: Wohlsortiert – wie es sich für eine Jungfrau-Geborene gehört 😉 – findest du alles im Sammelsurium.

Deine Inge Schlüter

Meine aktuelle Kolumne

Einen Sack voll Kommas

Wer schriftlich kommuniziert wird zuweilen Zeuge von einem sehr ungleichen Gebrauch von Kommas oder auch Kommata. Manch einem sind diese geschwungenen Striche, mit dem Satzteile oder auch Sätze voneinander getrennt werden, scheinbar lästig. Sie fahren die Benutzung auf ein Minimum zurück, ernennen den Gebrauch dieser Beistriche als Energieverschwendung, als spießig oder schlichtweg als überflüssig. Diesen Menschen schenke ich nicht selten einen imaginären Sack voll Kommas. Denn diese winzigen Linien in Schräglage, die Kommas, sind an Sinnhaftigkeit kaum zu übertreffen. Auf Schlag fallen mir vier gute Gründe ein, diese harmlosen Satzzeichen zu gebrauchen. 1. Sie erleichtern die Lesbarkeit eines Textes ungemein. 2. Sie räumen dem Leser ab und dann, gerade in einem mehrfach verschachtelten Satz, kleine Atempausen ein. 3. Das Zu-Papier-bringen dieses Satzzeichens ist im Vergleich zum Kaufmanns-Und, dem Klammeraffen oder dem Britischen Pfund-Zeichen enorm einfach. Und 4. lassen sich Texte ohne Kommas, mit falsch gesetzten oder zu viel oder zu wenig gesetzten Kommas, inhaltlich nur schwer erfassen. Der Sinn, die Logik, ja die Message geht verloren. Und wenn die Aussage nicht verloren geht, dann wird sie zumindest völlig verdreht. Das kann weitreichende Folgen haben, die im Nachhinein nur schwer zu korrigieren sind. Nehmen wir zum Beispiel diesen Satz: Frauen denken, (Komma!) Männer sind ohne sie nichts! Wer hier mit Kommas unökonomisch oder leichtfertig umgeht, der stellt die These in den Raum: Frauen, (Komma!) denken Männer, (Komma!) sind ohne sie nichts. Hoppla! Finde den Fehler!

Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie ein kleiner, zart geschwungener Federzug, ursächlich für die großen Irrtümer dieser Welt sein kann.

Das wollen wir doch alle nicht!

Drum halten Sie den erdachten Sack voll Kommas fest in Ihren Händen, üben Sie einen sensiblen und zielorientierten Umgang mit den Kommas. Als kleine Übungseinheit schlage ich folgendes vor: Wenn Sie mal wieder einen Abend très romantique mit Ihrem oder Ihrer Liebsten verbringen wollen, dann schreiben Sie einen kleinen Liebesbrief, auf dem steht: Du hast den schönsten Hintern weit und breit. Wenn Sie allerdings mal wieder für eine Zeit lang allein sein möchten und Abstand brauchen, dann nehmen Sie ein kleines, unschuldiges Komma und platzieren es wie folgt: Du hast den schönsten Hintern, (Komma!) weit und breit!

(Anmerkung der Autorin: Für die Kommasetzung in dieser Kolumne erhebe ich nicht den Anspruch auf absolute Korrektheit)

Einen Sack voll Kommas

Kennen Sie das? Sie erhalten einen Text per Mail, per WhatsApp oder als geschriebenen Brief. Schnell merken Sie, dass die Lesbarkeit dieses Textes erschwert ist. Dafür kann nicht nur eine ausgeprägte Sauklaue ursächlich sein, sondern auch Kommas: zu wenige, zu viele oder falsch gesetzte!

Was das auslösen kann, ist hier zu hören…

Nicola Sieverlings „Plan B“

Für die Juli-Sendung 2020 durfte ich Nicola Sieverling zu ihrem Buch „Plan B“ interviewen. In dem Buch geht es um den besagten Plan B, den viele für sich neben dem gelebten Plan A im Herzen tragen. Jobwechsel? Start-up? Aussteigen? Für Menschen mit diesen oder ähnlichen Gedanken kommt das Buch „Plan B“ wie gerufen!

„Wenn dein Bauch entscheidet“ – das neue Buch von Susann Sontag.

In unserer Juni-Sendung 2020 durfte ich mit Susann Sontag über ihr neues Buch „Wenn dein Bauch entscheidet“ sprechen. Auch das erweiterte Angebot zum Buch, nämlich die Homepage www.bauchfreiraum.de, wurde Thema. Hört selbst eine ganz eigene Betrachtung von Reizmagen und Reizdarm…

Johanna Spyri

12. Juni – unser Sendedatum im Jahr 2020. Keine Geringere als Johanna Spyri wurde an diesem Tag, allerdings viele Jahre zuvor, geboren. Und weil sich der Name Johanna Spyri bei Weitem nicht so festgesetzt hat, wie ihre weltbekannte Romanfigur, rutschte diese Autorin in unsere neue XXradio-Kategorie „Kalenderblatt“.

# Lebensretter

Es ist nicht gerade die beste Tugend, sich selbst zu erhöhen. Aber wenn ich plötzlich zur Kategorie „Lebensretter“ gehöre, ist das schon eine Nachricht wert, oder? Wie ich zu diesem Titel gekommen bin, hört ihr hier…

#Lebensretter

# Lebensretter

Eine unaufschiebbare Information möchte ich Ihnen anvertrauen: Ich bin Lebensretter!

Ich höre förmlich Ihren Applaus einhergehend mit der bedenkenschwangeren Frage: Wie – um alles in der Welt – hat Frau Schlüter das geschafft? Die Antwort duldet keinen Aufschub, weswegen ich unverzüglich den Wind aus den Segeln nehmen möchte, bevor die wildesten Vorstellungen zu kleinen Kopfkinofilmen mutieren: Weder rettete ich aus der Ostsee einen entkräfteten Menschen vor dem Ertrinken, noch leistete ich spontane, lebensrettende Ersthilfe bei einem Verkehrsunfall auf der A1. Ebenso verhinderte ich kein Ersticken durch beherztes Einschreiten und ich zog auch keinen ohnmächtigen Tierpfleger aus dem Bärengehege. Ich holte nicht einmal eine Katze vom Baum!

Aber dennoch: Ich bin Lebensretter! Das sagt zumindest ein britisches Forscherteam aus einem College in London. Zugegeben, sie sind nicht ganz so klar und festgelegt in ihrer Formulierung wie ich, aber ich nenne das Kind gern beim Namen: Lebensretter! Besagtes Team analysierte in einem Fachmagazin die Todesfallzahlen durch das Coronavirus und kam zu dem Schluss, dass der sogenannte Lockdown mit samt seinen Schließungen und Einschränkungen dafür Sorge getragen hat, dass in elf europäischen Ländern bis Anfang Mai etwa 3,1 Millionen Todesfälle verhindert wurden. Das ist doch eine Nachricht wert! Über 3 Millionen Menschen dürfen weiterleben, weil die Vorgaben von Politikern, Wissenschaftlern und Rechtsberatern umgesetzt wurden. Natürlich nicht nur von mir – viele tun es mir gleich.

Genau genommen sind somit ein Großteil der Bevölkerung inzwischen Lebensretter. Ist das nicht wunderbar? Sie sind Lebensretter! Ja, auch Sie! Sicher wäre es greifbarer und leichter zu erklären, wenn wir den erschöpften, durchnässten und entkräfteten Menschen vor uns liegen hätten, wenn ein fürchterliches Unfallszenario unsere Heldentat umrahmen würde oder wenn unser Vorgehen vor Augenzeugen in dankbarer Menschenmenge eingebettet sein würde. Weit gefehlt! So ist es diesmal nicht. Es ist leiser, weniger aufsehenerregend, weder imposant noch filmreif und wahrscheinlich erhalten wir auch niemals ein Bundesverdienstkreuz dafür.

Aber dennoch: Wir sind Lebensretter! Einfach dadurch, dass wir die Kontaktsperren bisweilen schmerzlich ausgehalten haben; Dadurch, dass wir diesen lästigen Mund- und Nasenschutz beim Einkaufen tragen und auch dadurch, dass wir den gebotenen Abstand zu unseren Mitmenschen bestmöglich einhalten.

So gesehen sind wir doch mit Abstand 😉 die großartigsten Lebensretter und ich bin der Auffassung, dass wir uns darüber freuen und uns mal kräftig auf die Schulter klopfen dürfen. Als Dank, als Ansporn oder als Ermutigung!

# Lebensretter!

Henry Dunant

8. Mai – ein gutes Datum. Nicht nur, weil der 2. Weltkrieg sein Ende fand, sondern auch, weil es Futter gibt für unser „Kalenderblatt“ bei XXradio…

Alles ist mega!

Ja, ich mache mal was ganz verrücktes: Ich nehme eine Kolumne auf, die definitiv keinen Bezug zur Corona-Pandemie hat. In dieser manchmal monothematischen Zeit eher untypisch…